US-Aktien stehen nahe Rekordniveau. Doch die Tech-Giganten geraten unter Druck. „Anleger werden zunehmend skeptisch, ob die geplanten massiven KI-Investitionen entsprechende Renditen liefern können“, meint Anthony Willis, Senior Economist bei Columbia Threadneedle Investments.
Innerhalb des Marktes gäbe es eine bemerkenswerte Rotation: Large-Cap-Technologiewerte wurden verkauft, und Substanzwerte haben Wachstumstitel übertroffen. Small Caps erzielten deutlich bessere Renditen.
Auslöser sei die Besorgnis der Anleger, ob die KI-Investitionen (Capex) sich auch in höheren Renditen niederschlagen. Diese Investitionen werden in den nächsten zwölf Monaten voraussichtlich 660 Milliarden US-Dollar erreichen – deutlich mehr, als erwartet.
Im Bereich KI werde es Gewinner und Verlierer geben. In der Zwischenzeit sehen sich Anleger breiter nach Anlagemöglichkeiten um. Columbia Threadneedle habe daher die US-Allokationen von „übergewichtet“ auf „neutral“ reduziert und verlagerte Engagements selektiv in Richtung Small Caps.
Zwar liege der S[&]P 500 aktuell nur etwa zwei Prozent unter seinem Allzeithoch, und die Performance von US-Aktien blieb seit Jahresbeginn nahezu unverändert. Innerhalb des Marktes habe jedoch eine Rotation stattgefunden: Die „Magnificent 7“, die in den vergangenen Jahren eine starke Performance erzielt hatten, sind um rund sieben Prozent gefallen. Substanzwerte schneiden nun besser ab als Wachstumstitel, und Small Caps erzielen eine deutlich bessere Performance, sagt Willis. (DFPA/ljh)
Columbia Threadneedle Investments ist eine Vermögensverwaltungsgruppe, die weltweit für private, institutionelle und Firmenkunden ein Spektrum von aktiv verwalteten Anlagestrategien und -lösungen anbietet.
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