Marktkommentar: "Nicht jeder Konjunkturabschwung ist eine Katastrophe"

Dass sich die globalen Wirtschaftsaussichten im zweiten Quartal deutlich verschlechtert haben, ist kein Geheimnis. Vor allen die hohe Inflation und das sich verlangsamende Wachstum werden für die Zentralbanken zum Problem, meint Eric Winograd, Director of Developed Market Economic Research beim Asset Manager AllianceBernstein (AB).

Die Wahrscheinlichkeit eines deutlich langsameren oder sogar negativen Wachstums sei angesichts der unverändert hohen Inflationsraten in den vergangenen Monaten erheblich gestiegen. „Wir haben sowohl unsere Inflationsprognosen nach oben als auch unsere Wachstumsprognosen nach unten korrigiert und gehen nun davon aus, dass das BIP-Wachstum im Jahr 2023 weltweit und in fast allen großen Volkswirtschaften deutlich unter dem Potenzial liegen wird“, so Winograd. Doch nicht jeder Konjunkturabschwung sei eine Katastrophe; dies mag angesichts des Gewichts der letzten beiden Abschwünge (Covid-19 und die globale Finanzkrise von 2008) schnell vergessen werden, so der AB-Experte.

Seit aktuelles Analyse-Fazit lautet: „Alles in allem sind die Aussichten nicht einfach. Die Inflation ist hoch und wird wahrscheinlich vorerst anhalten, auch wenn sich das Wachstum verlangsamt. Die Zentralbanken haben keine gute Wahl: Die Bekämpfung der Inflation verlangsamt das Wachstum, aber die Förderung des Wachstums steigert die Inflation. Im Moment liegt es auf der Hand, die Inflation zu bekämpfen, auch wenn dies ein langsameres Wachstum und eine schlechtere Entwicklung der Finanzmärkte bedeutet. Die wichtigsten Variablen, die es in dieser Phase des Zyklus zu beobachten gilt, sind die Inflation und die Inflationserwartungen. Sobald sich die Inflation abschwächt, wovon wir ausgehen, werden die Zentralbanken, solange die Inflationserwartungen moderat bleiben, in der Lage sein, einen Schwenk zu vollziehen und sich mehr um das Wachstum zu kümmern. Wir gehen davon aus, dass dieser Schwenk das Signal dafür sein wird, dass ein Aufschwung - sowohl wirtschaftlich als auch finanziell - in Sicht ist. In der Zwischenzeit erwarten wir, dass die Volatilität das dominierende Thema an den Finanzmärkten bleiben wird.” (DFPA/TH1)

AllianceBernstein Ltd (AB) ist ein globales Vermögensverwaltungs- und Researchunternehmen mit einem verwalteten Vermögen von rund 735 Milliarden US-Dollar (Stand: 31. März 2022).

www.alliancebernstein.com

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