Megadeals treiben Private Equity in Europa – weniger Deals, mehr Volumen
Der europäische Markt für Private Equity ist 2025 von großen Transaktionen geprägt worden. Wie aus dem „Private Equity Trend Report 2026“ der Beratung PwC hervorgeht, stieg das Dealvolumen um 28 Prozent auf 457,6 Milliarden Euro, während die Zahl der Transaktionen um acht Prozent auf 3.881 sank.
Treiber der Entwicklung waren vor allem sogenannte Megadeals mit Volumina von mehr als einer Milliarde Euro. Kleinere und mittlere Transaktionen gingen dagegen zurück. In der DACH-Region fiel die Entwicklung noch deutlicher aus: Hier legte das Volumen um 69 Prozent auf 88,3 Milliarden Euro zu, bei leicht rückläufiger Dealzahl.
Trotz schwacher Konjunktur bleibt Deutschland ein zentraler Markt. Zwei Drittel der befragten Investoren sind dort engagiert, nahezu alle planen weitere Investitionen. Als wichtige Felder gelten Unternehmensabspaltungen, Nachfolgelösungen im Mittelstand sowie Projekte im Zuge der Energiewende.
Gleichzeitig stehen Investoren unter Druck: Hohe Bewertungen und ein schwierigeres Fundraising erhöhen die Anforderungen an die operative Wertschöpfung. Erstmals gelten Digitalisierung und künstliche Intelligenz als wichtigste Renditetreiber – noch vor klassischer Fremdfinanzierung.
Für 2026 zeigt sich die Branche vorsichtig optimistisch. Zwar erwarten viele Investoren ein verbessertes Marktumfeld, gleichzeitig rechnen sie mehrheitlich nur mit geringem Wirtschaftswachstum. (DFPA/abg)
Den vollständigen Report finden Sie zum Download hier.
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