Die Zahl der Beschäftigten in umwelt- und klimafreundlichen Wirtschaftszweigen in Deutschland ist weiter gestiegen. Im Jahr 2023 arbeiteten rund 3,4 Millionen Menschen in sogenannten GreenTech-Branchen – das entspricht einem Anteil von 7,5 Prozent aller Erwerbstätigen. Seit 2010 ist die Zahl der Beschäftigten in diesem Bereich um mehr als 30 Prozent gewachsen, wie aus aktuellen Daten hervorgeht.
Insbesondere die Bereiche Ressourcenschonung und Abfallbeseitigung mit über einer Million Beschäftigten, umweltfreundliche Mobilität (ca. 800.000) und der Energiesektor (ca. 700.000) haben in den vergangenen Jahren deutlich zugelegt. Der Trend zeigt, dass immer mehr Arbeitsplätze zum Umwelt-, Klima- und Ressourcenschutz beitragen – auch in Branchen, deren Kerngeschäft ursprünglich nicht im Umweltschutz lag.
Wissenschaftliche Studien weisen darauf hin, dass Umweltschutzmaßnahmen trotz möglicher Verdrängungseffekte häufig zu einem positiven Saldo an Arbeitsplätzen führen. Vor allem arbeitsintensive Sektoren wie die energetische Gebäudesanierung oder Investitionen in Energieeffizienz profitieren überdurchschnittlich. Auch der verstärkte Einsatz erneuerbarer Energien ersetzt Importe fossiler Energieträger durch heimische Wertschöpfung.
Gleichzeitig sehen viele Unternehmen im Fachkräftemangel ein wachsendes Risiko für die Entwicklung der Branche. Das geht aus einer Befragung für den GreenTech Atlas 2025 hervor. Zwar wird der Weltmarkt für Umwelt- und Klimaschutzgüter laut Prognosen weiter überdurchschnittlich wachsen, doch der Erfolg hängt zunehmend von der Verfügbarkeit gut qualifizierter Arbeitskräfte ab. Unternehmen betrachten das Qualifikationsniveau ihrer Belegschaften bereits heute als entscheidenden Wettbewerbsvorteil. (DFPA/abg)
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Das Umweltbundesamt (UBA) ist Deutschlands zentrale Umweltbehörde und setzt sich für eine gesunde, schadstoffarme Umwelt ein. Es berät die Bundesregierung wissenschaftlich, erhebt Umweltdaten, informiert die Öffentlichkeit und setzt Gesetze wie den Emissionshandel oder die Chemikalienzulassung um. Mit rund 2.050 Mitarbeitenden arbeitet das UBA interdisziplinär an Lösungen für aktuellen und zukünftigen Umweltschutz – auch im internationalen Austausch.