Das weltweite Milliardärsvermögen ist 2025 auf den Rekordwert von 15,8 Billionen US-Dollar gestiegen. Laut dem neuen „UBS Billionaire Ambitions Report“ treiben vor allem eine neue Generation von Selfmade-Unternehmern sowie die größte Erbwelle seit Beginn der Erhebung das Wachstum an.
Insgesamt stieg die Zahl der Milliardäre um 8,8 Prozent auf fast 3.000 Personen. 196 Selfmade-Milliardäre schufen im laufenden Jahr 386,5 Milliarden US-Dollar an neuem Vermögen – einer der höchsten jemals gemessenen Werte. Besonders stark wuchs das Vermögen in Industrie (+27,1 Prozent) und Technologie (+23,8 Prozent). Der Finanzdienstleistungssektor legte um 17 Prozent zu, auch getrieben durch wieder anziehende Kryptomärkte.
Der Vermögenstransfer nimmt ebenfalls Fahrt auf: 91 Erben erhielten zusammen 297,8 Milliarden US-Dollar, ein Plus von 36 Prozent gegenüber 2024. Weltweit gibt es nun rund 860 Mehrgenerationen-Milliardäre mit 4,7 Billionen Dollar Vermögen. Frauen steigerten ihr durchschnittliches Vermögen um 8,4 Prozent und damit deutlich stärker als Männer.
Der Bericht zeigt zudem eine hohe Mobilität: 36 Prozent der Befragten sind bereits mindestens einmal umgezogen – vor allem wegen Lebensqualität, geopolitischer Risiken und Steuern. Investitionsseitig bleibt Nordamerika das bevorzugte Ziel (63 Prozent), gefolgt von Westeuropa und China. Viele Milliardäre planen erhöhte Engagements in Private Equity, Hedgefonds und Infrastruktur.
Als größte Risiken für 2026 nennen Milliardäre Zölle, geopolitische Konflikte und politische Unsicherheiten. Bis 2040 könnten laut UBS rund 6,9 Billionen Dollar an Vermögen global übertragen werden – ein entscheidender Faktor für weitere Vermögenskonzentration und wachsende Bedeutung der Next-Gen-Investoren. (DFPA/abg)
Den vollständigen Report finden Sie hier.
Die UBS ist eine Schweizer Großbank mit Hauptsitzen in Zürich und Basel. Das Unternehmen wurde 1862 gegründet.