Wie investieren deutsche Stiftungen und kirchlich-karitative Investoren in Alternatives und worin unterscheiden sie sich von anderen Investorentypen? Basierend auf repräsentativen Daten des „BAI Investor Survey 2025“ und Investoreninterviews beantwortet der neue „BAI Investor Report“ diese Fragen.
Alternative Investments bieten regelmäßige, planbare Erträge zur Finanzierung laufender Projekte. Dank Inflationsschutz dienen sie außerdem dem langfristigen realen Kapitalerhalt und der Absicherung von Stiftungs- und Kirchenvermögen.
Immobilien bleiben dabei aufgrund von Faktoren wie Inflationsschutz, stabilen Mieteinnahmen und häufig historischem Eigenbestand (vor allem bei Kirchen) die traditionell wichtigste alternative Anlageklasse für Stiftungen und kirchliche Investoren, mit noch höherer Bedeutung als bei anderen Investorentypen.
Mit einer durchschnittlichen Alternatives-Quote von rund 30 Prozent ähneln die Allokationen von Stiftungen, kirchlichen und karitativen Investoren jenen anderer institutioneller Anleger. Gleichzeitig zeigt sich eine große Heterogenität innerhalb der Gruppe. Sechs Investoren geben im Report daher detaillierte Einblicke in ihre Portfolios, Entscheidungsprozesse und Anlagephilosophien. (DFPA/mb)
Der Bundesverband Alternative Investments e.V. (BAI) mit Sitz in Bonn ist die Interessenvertretung der Alternative-Investment-Branche in Deutschland. Der 1997 gegründete Verband hat 310 Mitgliedsunternehmen aus allen Bereichen des professionellen Alternative-Investments-Geschäfts, wie zum Beispiel Banken, Fondsgesellschaften, Beratungsunternehmen, Hedge- und Private-Equity-Fonds sowie Branchen-Dienstleister.