Der deutsche Private-Equity-Markt befindet sich zum Jahresende laut Förderbank KfW im Stimmungstief. Der Geschäftsklimaindikator verliert im vierten Quartal 2024 5,5 Zähler auf minus 44,6 Saldenpunkte.
Ohne den harten, aber kurzen Einbruch beim Corona-Schock im ersten Quartal 2020 würde der Indikator im Schlussquartal ein neues Allzeittief markieren. Sowohl die Beurteilung der aktuellen Geschäftslage als auch die Geschäftserwartungen verschlechtern sich. So verliert der Indikator für die aktuelle Geschäftslage 4,1 Zähler auf minus 44,2 Saldenpunkte, der Indikator für die Geschäftserwartungen fällt um 6,9 Zähler auf minus 45,0 Saldenpunkte.
Georg Metzger, Ökonom bei KfW Research: „Das Geschäftsklima auf dem deutschen Private Equity-Markt ist im vierten Quartal 2024 erneut zurückgegangen. Die Stimmung war nur nach dem Corona-Schock Anfang 2020 schlechter. Die Konjunktursorgen bei den mittelständischen Unternehmen in Deutschland belasten die Geschäftstätigkeit auf dem Private Equity-Markt offenbar so sehr, dass auch die neuerlichen Leitzinssenkungen den weiteren Stimmungsabschwung nicht aufhalten konnten.“ (DFPA/mb1)
Die KfW mit Sitz in Frankfurt am Main ist eine der führenden Förderbanken der Welt. Ihre Gründung erfolgte 1948 auf der Grundlage des „KfW-Gesetzes“ als eine Anstalt des öffentlichen Rechts.