Der Immobiliensektor trägt erheblich zum Verlust von Biodiversität bei, ist zugleich aber auf funktionierende Ökosysteme angewiesen. Ein neues Whitepaper, das im Rahmen der von der Unternehmensberatung [nbsp]PricewaterhouseCoopers (PwC) geleiteten Arbeitsgruppe „Business Cases for Nature“ der TNFD Consultation Group Germany entstanden ist, untersucht erstmals systematisch, wie sich Naturschutzmaßnahmen in Immobilienprojekten quantifizieren lassen.
Die Studie „Business Case for Nature: Immobilieninvestments“zeigt praxisnahe Ansätze, um ökologische und ökonomische Effekte zu bewerten – etwa durch Dach- und Fassadenbegrünung, Regenwassermanagement oder Entsiegelung. Beispiele wie ein Quartiersprojekt in Berlin verdeutlichen, dass Maßnahmen zur Förderung von Biodiversität nicht nur die Resilienz von Gebäuden steigern, sondern auch zu stabileren Immobilienwerten, geringeren Betriebskosten und dem Zugang zu nachhaltiger Finanzierung führen können.
Das Whitepaper verweist zudem auf die wachsende regulatorische Bedeutung des Themas, etwa durch die EU-Taxonomie, die CSRD oder Leitlinien der Europäischen Bankenaufsicht. Für Finanzinstitute ergeben sich daraus nicht nur Risiken, sondern auch Chancen: Naturbezogene Kriterien können als Differenzierungsmerkmal dienen und helfen, Portfolien zukunftsfähig aufzustellen. (DFPA/abg)
Die vollständige Studie finden Sie hier.
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