Trotz konjunktureller Unsicherheiten und schwächerer Kursentwicklung im Rohstoffsektor sehen Stefan Breintner, Head of Research [&] Portfoliomanagement, und Manuel Zeuch, Research [&] Portfoliomanagement beim Münchner Vermögensverwalters DJE Gruppe mittel- bis langfristig gute Chancen für Metall- und Rohstoffproduzenten. Besonders Kupfer und Uran dürften im Windschatten des weltweiten Ausbaus erneuerbarer Energien, der Elektrifizierung und des steigenden Strombedarfs gefragt bleiben.
Kupfer profitiert laut Experten vom Ausbau der Energieinfrastruktur und dem zunehmenden Einsatz in Rechenzentren für Künstliche Intelligenz. Schon jetzt entfallen etwa 31 Prozent der globalen Kupfernachfrage auf die Energieversorgung. Auch Uran rückt wieder stärker ins Blickfeld: Die weltweite Kernenergie-Kapazität soll laut Plänen in den USA, China und Indien deutlich ausgebaut werden, um die Klimaziele zu erreichen. Branchenbeobachter rechnen wegen des begrenzten Angebots mit stabilen bis steigenden Preisen.
Während Aluminiumpreise nach einem Rückgang zuletzt Anzeichen einer Bodenbildung zeigen, bleiben die Herausforderungen im Rohstoffsektor groß – etwa durch Handelszölle oder Engpässe bei der Produktion. Experten sehen in Schwellenländern wie Indien neue Nachfrageimpulse, während die Branche insgesamt auf eine widerstandsfähige Struktur setzt. (DFPA/abg)
Die unabhängige Vermögensverwaltung DJE Kapital AG aus Pullach bei München ist seit 50 Jahren am Kapitalmarkt aktiv und verwaltet mit rund 170 Mitarbeitern über 16 Milliarden Euro (Stand: 31. Dezember 2024) in den Bereichen individuelle Vermögensverwaltung, institutionelles Asset Management und Publikumsfonds.