Unternehmen waren 2025 am Markt für Schuldscheindarlehen sehr aktiv, ebenso wie auch am Anleihemarkt. Große Konzerne nutzten laut Universalbank LBBW offenbar gerne beide Finanzierungsmöglichkeiten. Bei Schuldscheindarlehen (SSD) profitieren sie von der vergleichsweise höheren Flexibilität und dem geringeren Aufwand. Gemessen am Neuvolumen von SSD war das Jahr 2025 mit 25,2 Milliarden Euro im historischen Vergleich das fünfhöchste, diese Zahl übertraf auch den 2024er Wert deutlich. Die Transaktionszahl lag ebenfalls höher als im Vorjahr.
Gemessen am Neuvolumen von SSD war das Jahr 2025 mit 25,2 Milliarden Euro im historischen Vergleich das fünfhöchste.
Es wurde weiterhin eine rege Anlagenachfrage nach SSD registriert. Unternehmen aus zwölf Branchen und elf Ländern boten Investoren eine umfangreiche Auswahl. Damit bewies das Instrument wieder seine Attraktivität. Angesichts des schwierigen Umfelds analysierten Investoren die Einzelfälle allerdings weiterhin sehr intensiv. Es wurde weiterhin beobachtet, dass die Erfassung von Nachhaltigkeitsaspekten eine wachsende Bedeutung in der Kreditanalyse habe. Nicht zuletzt aufgrund der verbesserten Berichte der Unternehmen zu diesem Thema werde der Nachhaltigkeitsbezug selbst in den SSD-Transaktionen allerdings seltener vertraglich festgelegt.
Mehr dazu, wie sich der Schuldscheinmarkt im Jahr 2026 entwickelt und warum Schuldscheine für Unternehmen und Anleger attraktiv sein dürften, lesen Sie in der kompletten Studie. https://www.lbbw.de/artikel/research-studien/schuldscheinmarkt-2025_ak79k5wa5v_d.html (DFPA/mb)
Die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) ist eine mittelständische Universalbank sowie Zentralbank der Sparkassen in Baden-Württemberg, Sachsen und Rheinland-Pfalz.