Der Entwurf des Betriebsrentenstärkungsgesetzes II sieht wichtige Neuerungen in der Anlageverordnung vor: Die Einführung einer eigenständigen fünfprozentigen Mischungsquote für Infrastrukturinvestments würde laut Asset Manager Golding Capital Partners Pensionskassen und Versorgungswerken neue Spielräume bei der Kapitalanlage ermöglichen und die überlasteten Risikokapital- und Beteiligungskapitalquoten entlasten.
„Durch die neue Anlageverordnung soll ja nicht nur die längst überfällige eigenständige Mischungsquote für Infrastruktur ohne Anrechnung auf die bisherigen Mischungsquoten etabliert, sondern auch die Risikokapitalquote von 35 auf 40 Prozent angehoben werden, was ein großer Schritt zu bundesweit kohärenten Rahmenbedingungen für die Anlage von Versorgungswerken darstellen würde. Es bleibt zu hoffen, dass trotz Ende der Ampelkoalition das Gesetzgebungsverfahren noch in dieser Legislaturperiode umgesetzt werden kann“, sagt Lutz Boxberger, Head of Product Solutions Legal [&] Tax bei Golding.
Die geplante Infrastrukturquote schaffe Investoren dringend erforderliche zusätzliche Spielräume, da während der Niedrigzinsphase der vergangenen Jahre die Beteiligungsquote vieler Versorgungswerke nahezu ausgeschöpft wurde. Gleichzeitig signalisiert der Gesetzgeber aufgrund klammer Haushaltslage ein klares Interesse daran, privates Kapital für die dringend benötigten Infrastrukturmaßnahmen zu mobilisieren. (DFPA/mb1)
Die Golding Capital Partners GmbH ist ein Asset Manager für Alternative Investments mit Fokus auf die Anlageklassen Infrastruktur, Private Credit, Private Equity, Secondaries und Impact. Mit einem Team von rund 200 Mitarbeitern an den Standorten München, London, Luxemburg, New York, Tokio und Zürich unterstützt Golding Capital Partners institutionelle und professionelle Investoren beim Aufbau ihrer Anlagestrategie.