Staatsverschuldung treibt Nachfrage nach privater Infrastrukturfinanzierung
Angesichts rasant steigender Staatsschulden gewinnen private Investitionen in Infrastruktur weltweit an Bedeutung. Staaten wie die USA stoßen bei Zukunftsinvestitionen zunehmend an ihre finanziellen Grenzen, während Länder wie Deutschland und Frankreich gezielt auf öffentlich-private Partnerschaften setzen, meint Frederik Bröker, Portfoliomanager Aktien beim Asset Manager Bantleon.
Für Investoren eröffnet sich dadurch ein wachsender Markt: Börsennotierte Infrastruktur-Unternehmen profitieren von stabilen Cashflows und zusätzlichen Wachstumschancen durch massive Modernisierungsprogramme.
„In einer sich wandelnden Welt zählt Infrastruktur zu den wenigen Anlageklassen, die sowohl Wachstumschancen als auch Schutz vor makroökonomischen Risiken bieten“, betont Bröker. Nach seiner Einschätzung sind für Anleger jährliche Gesamterträge zwischen acht und zehn Prozent realistisch. Besonders Elektrizitätsversorger und Betreiber digitaler Netze gelten als Gewinner, da sie vom Ausbau erneuerbarer Energien, von Elektrifizierung, Künstlicher Intelligenz und 5G-Anwendungen profitieren. Auch Privatisierungen – etwa bei U-Bahn-Betreibern, Flughäfen und Schnellstraßen – verdeutlichen den Trend hin zu privatem Kapital. (DFPA/abg)
Bantleon ist ein Spezialist für konjunkturbasiertes Asset Management und Master-KVG-Dienstleistungen. Insgesamt verwaltet Bantleon mit mehr als 150 Mitarbeitern an den Standorten in Deutschland und der Schweiz über 25 Milliarden Euro in Publikums- und Spezialfonds. Das insgesamt betreute Vermögen (AuA) beträgt rund 41 Milliarden Euro. Zu den Kunden zählen Industrieunternehmen, Altersvorsorgeeinrichtungen, Banken, Sparkassen, Versicherungen, Family Offices und zahlreiche Vertriebspartner aus dem deutschsprachigen Raum sowie Italien und Spanien. (Stand: 30. Juni 2025).