Alternative Investments wie Private Equity, Private Debt sowie private Infrastruktur- und Immobilienanlagen verbessern die Rendite- und Risikoeigenschaften von Multi-Asset-Portfolios deutlich. Das zeigt eine Studie des Asset Managers Union Investment. Demnach erzielen alternative Anlageklassen trotz höherer Komplexität langfristig attraktive Erträge: Für die kommenden zehn Jahre erwartet der Asset Manager je nach Segment jährliche Renditen zwischen sieben und fast zwölf Prozent – und damit klar über den liquiden Vergleichsmärkten.
Zudem bestätigen die Studienautoren starke Diversifikationseffekte. Alternative Investments reduzieren Volatilität und wirken besonders stabilisierend in Verlustphasen. Für Investoren mit moderaten regulatorischen Vorgaben empfiehlt das Modell eine Allokation von rund 17 Prozent. Selbst für stärker regulierte Anleger wie Banken bleibt eine Quote von etwa vier Prozent sinnvoll, um das Rendite-Risiko-Profil zu verbessern.
Als Treiber des Wachstums nennt Union Investment den steigenden Kapitalbedarf durch geopolitische Neuordnung, technologische Transformation und die Suche vieler Unternehmen nach Finanzierungswegen jenseits klassischer Bankkredite. Alternative Investments seien daher „ein zentraler Baustein“ moderner institutioneller Portfolios. (DFPA/mb)
Die Union Asset Management Holding AG (Union Investment) mit Sitz in Frankfurt am Main ist der Anbieter für die Fondsvermögensverwaltung innerhalb der genossenschaftlichen Finanzgruppe.