Die weltweit größten Vermögensverwalter haben im Jahr 2024 den Großteil des globalen Wachstums im Asset Management auf sich vereint. Das geht aus der aktuellen Top 500 Asset Managers-Studie des Branchenmagazins IPE hervor.
Demnach stieg das weltweite verwaltete Vermögen (Assets under Management, AUM) im vergangenen Jahr um 18 Billionen Euro auf insgesamt 129 Billionen Euro – ein Anstieg von 16,2 Prozent gegenüber 2023. Allein die 25 größten Vermögensverwalter weltweit steigerten ihre AUM um 10,6 Billionen Euro – mehr als der Rest der über 500 analysierten Unternehmen zusammen. Die Top 10 wuchsen mit einem Plus von über 20 Prozent sogar überdurchschnittlich. Spitzenreiter bleibt BlackRock mit einem verwalteten Vermögen von 11,1 Billionen Euro.
Das starke Wachstum sei laut Boston Consulting Group zu rund 70 Prozent auf die positive Marktperformance zurückzuführen. Dies mache die Branche jedoch anfällig für externe Schocks wie geopolitische Spannungen oder handelspolitische Maßnahmen, warnt die Unternehmensberatung.
In Europa stieg das von institutionellen Anlegern verwaltete Vermögen – etwa von Pensionsfonds und Versicherungen – auf 11,5 Billionen Euro. Das entspricht einem Zuwachs von 5,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr, liegt aber weiterhin unter dem Spitzenwert von 13,2 Billionen Euro aus dem Jahr 2022. Innerhalb Europas verzeichneten BlackRock und Goldman Sachs Asset Management die größten Zuwächse.
Die IPE-Studie erscheint jährlich seit 2002 und wird von einem umfassenden Branchenreport begleitet. Sie gilt als einer der wichtigsten Gradmesser für die Entwicklung der globalen und europäischen Vermögensverwaltungsbranche. (DFPA/abg)
Einen ausführlichen Beitrag zur Studie finden Sie hier.