Künstliche Intelligenz, geopolitische Konflikte und eine dauerhaft expansive Wirtschafts- und Geldpolitik verändern nach Einschätzung der Vermögensverwaltung Eyb [&] Wallwitz die Struktur der Weltwirtschaft grundlegend. Wachstum bleibe zwar robust, werde aber ungleicher verteilt und stärker von Knappheiten geprägt.
In einer Analyse verweisen Chefvolkswirt Johannes Mayr und Portfoliomanager John Petersen darauf, dass Technologie- und Gesundheitssektor weiterhin deutlich schneller wachsen als die Gesamtwirtschaft. Besonders in den USA hätten beide Bereiche ihre strukturelle Dominanz ausgebaut, während klassische Industrie- und Konsumsektoren zurückblieben.
Künstliche Intelligenz wirke einerseits produktivitätssteigernd und könne das Wachstum der großen Volkswirtschaften in den kommenden Jahren zusätzlich erhöhen. Gleichzeitig verschärfe der technologische Wandel Unterschiede zwischen Branchen, Unternehmen und Beschäftigten. Wertschöpfung und Arbeitsmarkt entwickelten sich zunehmend auseinander.
Als weiteren Belastungsfaktor nennen die Autoren geopolitische Spannungen und neue Angebotsengpässe. Konflikte, Handelsbarrieren und der Wettbewerb um Rohstoffe führten zu einer Rückkehr von Knappheiten und erhöhtem Inflationsdruck. Zugleich verschöben sich Kapitalströme schrittweise von westlichen Märkten nach Asien.
Auch die expansive Fiskal- und Geldpolitik vieler Staaten trage zu einem neuen Marktumfeld bei. Höhere Schuldenstände und anhaltende Inflation veränderten traditionelle Zusammenhänge an den Kapitalmärkten. Aktien und Anleihen reagierten inzwischen häufiger gleichläufig, während Rohstoffe, Infrastruktur und andere knappe Güter an Bedeutung gewännen. (DFPA/abg)
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Die Münchner Vermögensverwaltung Eyb [&] Wallwitz wurde im Jahr 2004 gegründet und betreut institutionelle sowie private Anleger mit einem klar fokussierten, aktiven Investmentansatz. Bekannt ist das Unternehmen für seine unabhängige Analyse, langfristige Perspektive und die hauseigene Fondsfamilie „Phaidros Funds“. Im Zentrum der Anlagestrategie steht eine ausgewogene Kombination aus fundamentaler Bewertung, makroökonomischer Einordnung und konsequenter Risikosteuerung.