Studie: Investmentfirmen erwarten Renditeschub durch Agenten-Technologien
Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz gewinnt in der globalen Vermögensverwaltung rasant an Bedeutung. Laut einer Befragung von 500 Investmenthäusern rechnen 73 Prozent der Manager damit, dass AI für ihr Geschäftsmodell künftig „kritisch“ wird.
Besonders relevant für Investoren: Firmen mit hoher AI-Reife erzielen bereits durchschnittlich 4,7 Prozent Rendite auf ihre AI-Investitionen – deutlich mehr als der branchenweite Durchschnitt von 3,1 Prozent.
Der Studie zufolge setzen Asset Manager zunehmend auf generative und agentische AI, um Prozesse zu automatisieren, Anlageentscheidungen zu unterstützen und Risiken schneller zu identifizieren. Bis 2028 wollen 83 Prozent AI in der Portfoliosteuerung einsetzen (heute: 44 Prozent). Die erwartete Amortisationszeit liegt bei rund 22 Monaten.
Fortgeschrittene Häuser berichten von Effizienzgewinnen, kürzeren Markteinführungszeiten und höheren Margen. Beispiele reichen von AI-basierten Handelsentscheidungen über automatische Compliance-Checks bis hin zu Modellen, die Dividendenausfälle vorhersagen. Größtes Hemmnis bleibt die Datenqualität: Rund die Hälfte der Unternehmen hat noch keine konsistenten Data-Pipelines aufgebaut.
Für Investoren gilt: Der Wettbewerbsabstand zwischen AI-Führern und Nachzüglern wächst – und mit ihm die Unterschiede in Produktivität, Skalierbarkeit und Gewinnwachstum. (DFPA/abg)
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