Studie zum Zahlungsverhalten: Kontaktlose Kartenzahlungen dominieren in Europa
In der aktuellen Ausgabe der europaweiten Zahlungsverkehrsstudie der Management- und Technologieberatung BearingPoint in neun europäischen Ländern wird deutlich: Kontaktlose Kartenzahlungen dominieren als am häufigsten genutzte Zahlungsmethode in Europa. Die jüngeren Altersgruppen wollen in Bezug auf ihr Zahlungsverhalten in den nächsten zwei Jahren häufiger Mobile Payments nutzen.
Jeder Zweite nutzt die seit 2025 in den Euro-Ländern von den Banken verpflichtend angebotene Echtzeitüberweisung. Die im Oktober 2025 ebenfalls neu eingeführte Empfängerprüfung für SEPA-Überweisungen wird in den Euro-Ländern als nützlich empfunden. Für Zahlungen an Privatpersonen wird auch die Zahlungslösung Wero europaweit wahrgenommen.
Kontaktlose Kartenzahlung dominieren europaweit im Durchschnitt: In allen untersuchten Ländern bis auf Deutschland und Österreich sind kontaktlose Kartenzahlungen deutlicher Spitzenreiter. Der Abstand der durchschnittlichen Nutzung von kontaktloser Kartenzahlung ist mit 71 Prozent gegenüber dem Bargeld mit 51 Prozent sehr ausgeprägt. Spitzenreiter bei der Häufigkeit der Nutzung der kontaktlosen Kartenzahlung ist Finnland mit 84 Prozent gefolgt von den Niederlanden und Dänemark mit 74 Prozent, Irland und Schweden mit 73 Prozent sowie Frankreich mit 72 Prozent.
Schlusslichter sind hier die deutschsprachigen Länder Schweiz (68 Prozent), Deutschland (63 Prozent) und Österreich (62 Prozent). Die jüngeren Generationen bis 44 Jahre können sich vorstellen, in den nächsten zwei Jahren immer häufiger Mobile Payments zu nutzen. Während in der Altersgruppe 35 bis 44 Jahre 35 Prozent der Befragten sich das vorstellen können, markiert die Altersgruppe 18 bis 24 Jahre mit 40 Prozent einen hohen Wert und die Altersgruppe 25 bis 34 Jahre mit 41 Prozent den Spitzenplatz. (DFPA/mb)
Die Bearingpoint GmbH ist eine Management- und Technologieberatung mit Sitz in Frankfurt am Main.