Das Motiv Altersvorsorge dominiert seit Jahren die Sparziele der Menschen in Deutschland und wird in diesem Frühjahr nochmals wichtiger eingestuft als zuvor. Konsumzwecke und Wohneigentumswunsch gewinnen derweil wieder an Bedeutung in den Sparmotiven. Dies sind Erkenntnisse der „Frühjahrsumfrage 2025“ des Verbands der Privaten Bausparkassen zum Sparverhalten der Bundesbürger. Befragt wurden zum 83. Mal mehr als 2.000 Personen ab 14 Jahren.
Insgesamt 60,6 Prozent – so viele Befragte wie zuletzt im Frühjahr 2017 – nennen die „Altersvorsorge“ als wichtigstes Sparmotiv. Der Wert liegt über den Werten vom Herbst (55,8 Prozent) und Frühjahr 2024 (57,2 Prozent). Sparen für größere Konsumgüter, Wohnungseinrichtung oder PKWs, war lange ein wichtiges Sparmotiv, trat dann hinter Vorsorgemotive zurück und hat nun wieder ein stabiles Niveau erreicht (46,4 Prozent nach 44,7 Prozent im Herbst 2024 und 45,4 Prozent im Frühjahr 2024).
Auch das Wohneigentum wird für die Menschen in Deutschland wieder wichtiger und ist Grund für verstärkte Sparanstrengungen. 39 Prozent der Befragten gaben dies als Motiv an, etwas weniger als bei der Umfragewelle im Vorjahr (41,8 Prozent), aber deutlich mehr als im Herbst 2024 (32,5 Prozent).
Eine regelrechte Niveauverschiebung scheint es bei der Kapitalanlage zu geben. Dieses ebenfalls langfristig ausgerichtete Motiv wird von 35,3 Prozent der Befragten genannt (Herbst 2024: 32,1 Prozent; Frühjahr 2024: 40,3 Prozent). Notgroschen und Ausbildung der Kinder werden von 5,5 Prozent beziehungsweise Prozent der Befragten genannt. (DFPA/mb)
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