Die Immobilienpreise in Deutschland legten im zweiten Quartal 2026 insgesamt zu: Der Immobilienpreisindex des Verbands deutscher Pfandbriefbanken (vdp) stieg im Vergleich zum Vorjahresquartal um 1,3 Prozent. Gegenüber dem ersten Quartal dieses Jahres gingen die Preise um 0,1 Prozent zurück.
Die dem vdp-Index zugrunde liegenden Daten werden seit 2010 von vdp Research erhoben und decken die Preisentwicklung auf dem gesamten deutschen Markt für Wohn-, Büro- und Einzelhandelsimmobilien ab. Grundlage ist die Auswertung echter Immobilientransaktionsdaten von mehr als 700 Kreditinstituten.
Zurückzuführen ist der Gesamtindex-Anstieg im Jahresvergleich auf die Wohnimmobilienpreise: Sie erhöhten sich um 1,9 Prozent im Vergleich zum zweiten Quartal 2025. Büro- und Einzelhandelsimmobilienpreise verzeichneten hingegen in dem Zeitraum Preisrückgänge von minus 1,2 Prozent und minus 0,2 Prozent.
Unter den Wohnimmobilien verteuerten sich Eigentumswohnungen am stärksten: Zwischen dem zweiten Quartal 2025 und dem zweiten Quartal 2026 belief sich das Preiswachstum bei ihnen auf 2,6 Prozent. Etwas geringer fiel das Wachstum bei Eigenheimen (2,0 Prozent) und bei Mehrfamilienhäusern (1,6 Prozent) aus. Mit Zuwächsen gegenüber dem ersten Quartal 2026 in Höhe von 0,3 Prozent bei Mehrfamilienhäusern, 0,4 Prozent bei Eigenheimen und 0,5 Prozent bei Eigentumswohnungen entwickelten sich die Preise zuletzt auf vergleichbarem Niveau. Insgesamt ergab sich damit ein Gesamt-Preisanstieg bei Wohnimmobilien in Höhe von 0,3 Prozent im Vorquartalsvergleich. (DFPA/mb)
Der Verband deutscher Pfandbriefbanken (vdp) vertritt die Interessen der Pfandbriefbanken gegenüber nationalen und europäischen Entscheidungsgremien sowie einer breiteren Fachöffentlichkeit. Der vdp ist einer der fünf Spitzenverbände, die zusammen „Die Deutsche Kreditwirtschaft“ sind.