USA zu teuer, Schwellenländer vielversprechend

Die Inflation, Hauptgrund für die Sorgen der vergangenen Monate, scheint sich zu stabilisieren. Und auch die Daten zum Arbeitsmarkt bleiben robust. Es sieht ganz so aus, als sei die Phase der Zinserhöhungen (bald) vorbei. Brian O’Reilly, Head of Strategy bei Mediolanum International Funds, ist optimistisch.

Die geldpolitische Straffung zeige Wirkung und die Inflation gehe allmählich zurück. In den Vereinigten Staaten beträgt die Teuerung mittlerweile nur noch bei drei Prozent und befindet sich damit auf dem niedrigsten Stand seit zwei Jahren. Und selbst in Europa, wo der Preisanstieg immer noch über fünf Prozent liegt, lässt sich eine Abwärtstendenz erkennen. Zwar dürfte die Zielvorgabe von zwei Prozent kurz- bis mittelfristig nur unter großen Schwierigkeiten zu  erreichen sein. Trotzdem dürften sowohl die Federal Reserve als auch die Europäische Zentralbank ihre Zinserhöhungszyklen bald abschließen.

Damit ist jetzt ein guter Zeitpunkt für Anleger, um sich wieder an den Kapitalmärkten zu engagieren. Das Risiko einer Rezession ist gebannt – zumindest für das Jahr 2023 –, und im Vergleich zu den vergangenen Jahren stehen Investoren wieder eine Vielzahl vielversprechender Investmentoptionen zur Verfügung, um ein gut diversifiziertes Portfolio aufzubauen. So stellen Anleihen zum ersten Mal seit über zehn Jahren wieder eine echte Alternative zu Aktien dar: 10-jährige US-Staatsanleihen etwa erzielen eine Rendite von vier Prozent, während bei risikoreicheren Märkten wie den Schwellenländern sogar Renditen von mehr als neun Prozent möglich sind. Auch historisch betrachtet ist jetzt eine gute Zeit für Investments: Mit Ausnahme der Technologieblase in den späten 1990er Jahren erlebten die Aktienmärkte und Risikoanlagen am Ende jedes Zinserhöhungszyklus eine Rallye.

Die eindeutigen Gewinner in diesem Jahr sind die Mega-Cap-Technologieunternehmen aus den USA, die auch die US-Aktienindizes in die Höhe getrieben haben. Allerdings haben die steigenden Bewertungen dieser Giganten dazu geführt, dass US-Aktien derzeit relativ teuer sind. Nach Ansicht von Mediolanum sollten Anleger daher einen genaueren Blick auf andere Regionen und Sektoren werfen, in denen die Bewertungen attraktiver sind – zumal wir davon ausgehen, dass die Marktrallye auch auf andere Märkte überspringen wird.

Vielversprechende Möglichkeiten sieht Mediolanum aktuell beispielsweise in den Schwellenländern, vor allem für langfristig orientierte Anleger. Hier fallen vor allem China und Indien positiv auf. Indien bietet ein langfristig enormes Wachstumspotenzial und dürfte als Wirtschaftsmacht an Bedeutung gewinnen. China hat sich in der diesjährigen Rallye bisher nicht hervorgetan – das liege aber daran, dass die chinesische Wirtschaft im Vergleich zu Europa und den USA länger braucht, um wieder in Gang zu kommen. Deswegen sind chinesische Aktien jedoch aktuell günstig. (DFPA/ljh1)

Mediolanum International Funds Limited ist die irische Vermögensverwaltungsgesellschaft der Mediolanum Banking Group.

www.mifl.ie

 

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Wirtschaft, Märkte, Studien

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