Die Brisanz der Blasengefahr im Immobilienmarkt sinkt laut Index des Beratungsunternehmens Empirica leicht, denn die Mieten steigen derzeit verbreitet schneller als die Kaufpreise. Deswegen schrumpfen die potenziellen Preisrückschläge, wenn auch langsamer als noch direkt nach der Zinswende. Die Verbreitung dagegen ist weiterhin groß, auch wenn die Zahl bedrohter Kreise mittlerweile rückläufig ist.
Der „Empirica-Blasenindex“ zeigt die regionale Verbreitung einer Blasengefahr. Demnach schrumpft zuletzt der Anteil gefährdeter Kreise – auch wegen des Einbruchs beim Neubau. Das Rückschlagpotenzial zeigt die Brisanz der Blasengefahr. Sie sank seit der Zinswende kräftig, stagnierte aber zuletzt. Im dritten Quartal 2025 hat der kumulierte Preisanstieg in den Top-7-Städten noch einen Vorsprung von 32 Prozent gegenüber dem Mietanstieg. Im ersten Quartal 2022 lag er bei sehr hohen 47 Prozent. (DFPA/mb)
Die Empirica AG ist ein wirtschafts- und sozialwissenschaftliches Beratungsunternehmen mit Sitz in Berlin. Das 1990 gegründete Unternehmen beschäftigt nach eigenen Angaben rund 30 Mitarbeiter an drei Standorten.