Die global von institutionellen Anlegern verwalteten Vermögenswerte haben laut einer aktuellen Umfrage des US-Finanz- und Wirtschaftsmagazins Pensions [&] Investments ein neues Rekordhoch von 59,7 Billionen US-Dollar erreicht. Dennoch meldete mehr als ein Drittel der befragten Asset Manager einen Rückgang der verwalteten Mittel – ein deutliches Zeichen dafür, dass nicht alle Anbieter gleichermaßen vom Aufschwung profitieren.
Laut der Umfrage setzt sich der langjährige Trend der Kunden hin zu passiv verwalteten Anlagen auch im Jahr 2024 fort – zugunsten führender Indexanbieter wie Vanguard, BlackRock und State Street Global Advisors (SSGA). Die drei Schwergewichte verzeichneten bei den weltweit von institutionellen Anlegern verwalteten Vermögen Zuwächse von jeweils 19,7 Prozent, 13 Prozent und 9,6 Prozent – und gewannen damit zusammen fast 2,2 Billionen US-Dollar an Vermögen hinzu.
Laut der Umfrage von Pensions [&] Investments stieg das Volumen passiv verwalteter US-Aktienfonds für steuerbefreite institutionelle Anleger um 28,7 Prozent auf 4,93 Billionen US-Dollar. Aktiv verwaltete US-Aktienfonds legten im Vergleich dazu um 22,1 Prozent auf 3,18 Billionen US-Dollar zu. Im Bereich der US-Anleihen stiegen die aktiv verwalteten Vermögen um 2,9 Prozent, während die passiven um 14,2 Prozent zulegten.
Insbesondere breit aufgestellte Manager mit Lösungen in den Bereichen Private Markets oder Outsourced CIO scheinen laut der Umfrage bevorzugt zu werden. US-Aktien, insbesondere die „Magnificent Seven“ um Apple, Microsoft und Nvidia, trieben die Entwicklung – während aktive Manager unter Druck gerieten, wenn sie diese Titel untergewichteten.
Auch das politische Umfeld, etwa die jüngst von US-Präsident Donald Trump angekündigten Zölle, sorgt für Unsicherheit. Viele Marktteilnehmer rechnen dennoch mit Chancen in einem volatilen Umfeld, vor allem im Bereich der aktiven Strategien. Parallel wächst das Interesse an Private Markets und Zweitmarktfonds, da traditionelle Exit-Kanäle wie Börsengänge weiterhin stocken.
Der Wettbewerb zwischen passivem und aktivem Management bleibt hoch – doch erste Anzeichen deuten laut Pensions [&] Investments auf eine mögliche Wiederbelebung aktiver Ansätze hin. (DFPA/abg)
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