In der jüngsten Ausgabe des Newsletters „Sustainable Finance Kompakt“ des Vereins für Umweltmanagement und Nachhaltigkeit in Finanzinstituten (VfU) mahnt Patrick Weltin, Referent Sustainable Finance beim VfU, eindringlich zu mehr Tempo und Konsequenz bei nachhaltigen Finanzlösungen.
Angesichts wachsender physischer Klimarisiken, die laut einer Studie von S[&]P Global Sustainable1 weltweit bis 2050 jährlich Schäden von 1,2 Billionen US-Dollar verursachen könnten, sieht der VfU dringenden Handlungsbedarf.
Besondere Aufmerksamkeit richtet der Newsletter auf neue Ideen und Initiativen, die Hoffnung machen sollen – von positiven Klima-Kipppunkten über Nature-Positive-Strategien bis zu nationalen Finance Expertise Hubs. Gleichzeitig warnt der VfU vor den wachsenden globalen Unsicherheiten und dem politischen Rechtsruck, die den Fortschritt am Markt für nachhaltige Geldanlagen ausbremsen.
Der Verein will den Dialog zwischen Wissenschaft und Finanzpraxis weiter stärken: Neue Austauschformate etwa zur Messung von Impact im Kredit- und Anlagegeschäft sollen nachhaltige Finanzstrukturen voranbringen. Der Appell: Mehr Zusammenarbeit, um nachhaltige Finanzströme trotz schwieriger Rahmenbedingungen zu sichern. (DFPA/abg)
Der VfU ist eine Plattform für Sustainability Finance Professionals aus allen Zweigen der Finanzwirtschaft, die in ihrer Organisation die Aufgabe haben, die Nachhaltigkeit im Rahmen der nachhaltigen Unternehmensführung zu planen, zu steuern, zu kontrollieren und zu kommunizieren. Der Verein sieht seine Ausgabe darin, zur Entwicklung und Verbreitung von berufspraktischen Skills für Sustainable Finance Professionals durch Bereitstellung von Informationen und Ressourcen, Webinaren und Trainings, Tools, Experten sowie organisiertem und informellem Austausch unter Kollegen beizutragen.