Traditionell haben Investoren eher in Büro-, Wohn- oder Einzelhandelsimmobilien investiert als in gemischt genutzte Immobilien. Künftig könnten sie jedoch davon profitieren, ihre Anlageperspektiven anzupassen, da Immobilien immer häufiger für verschiedene Zwecke genutzt werden, meint Dr. Marcus Cieleback, Chief Urban Economist bei der Patrizia AG.
Unabhängig von den demografischen Veränderungen werden Wohnimmobilien weiterhin attraktiv bleiben: Das zunehmende Interesse an Bildung wird den Bedarf an hochwertigem Studentenwohnraum erhöhen. Das Gleiche gilt für das gemeinschaftliche Wohnen wie Co-Living, das flexible und bequeme Optionen für Mieter in europäischen Städten zu wettbewerbsfähigen Preisen bieten kann. Darüber hinaus wird das Wohnen im Alter in den meisten europäischen Ländern weiter an Bedeutung gewinnen, da die Menschen immer länger leben.
Traditionell haben Investoren eher in Büro-, Wohn- oder Einzelhandelsimmobilien investiert als in gemischt genutzte Immobilien. Künftig könnten sie jedoch davon profitieren, ihre Anlageperspektiven anzupassen, da Immobilien immer häufiger für verschiedene Zwecke genutzt werden. So tendieren beispielsweise Menschen, die im Homeoffice arbeiten, zunehmend auch zum Coworking-Space. Die Immobilienbranche wird sich daher überlegen müssen, wie sie zukünftig vermehrt Coworking in Wohnbereiche integrieren kann.
Diese Veränderungen werden zwar nicht morgen stattfinden, aber kluge Investoren müssen sie schon heute berücksichtigen, wenn sie ihre Anlagestrategien für die nächsten zehn bis15 Jahre entwickeln. Nach Ablauf dieser Zeitspanne wird unser Leben bereits unter vielen Aspekten anders aussehen. (DFPA/abg)
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Seit 1984 bietet die börsennotierte Patrizia SE mit Hauptsitz in Augsburg Investments in Immobilien und Infrastruktur für institutionelle, semi-professionelle und private Anleger an.