In Miami, Tokio und Zürich ist das Risiko einer Immobilienblase derzeit am höchsten. Die sinkende Erschwinglichkeit belastet jedoch weltweit weiterhin die Nachfrage. Das ist das zentrale Ergebnis des “UBS Global Real Estate Bubble Index 2025”.
Unter den analysierten Städten weist Miami das höchste Risiko einer Immobilienblase auf. Auch Tokio und Zürich befinden sich in der höchsten Risikokategorie. Ein erhöhtes Risiko besteht in Los Angeles, Genf, Amsterdam und Dubai. Letztere verzeichnete zusammen mit Madrid den stärksten Risikoanstieg gegenüber der Vorjahresausgabeausgabe.
Ein moderates Risiko lässt sich in Sydney, Vancouver und Toronto beobachten; ebenso zählen Madrid, Frankfurt und München zu dieser Kategorie. Laut Index gilt das Blasenrisiko in London, Paris und Mailand als niedrig. Außerhalb Europas sind Hongkong, San Francisco, New York und São Paulo ebenfalls tief eingestuft – wobei São Paulo das geringste Risiko unter allen analysierten Städten aufweist.
Die globalen Wohnimmobilienmärkte haben sich im Durchschnitt weiter abgekühlt. Matthias Holzhey, Hauptautor der Studie im Chief Investment Office von UBS Global Wealth Management, erklärt: „Die Euphorie ist verflogen; das durchschnittliche Blasenrisiko in den großen Städten ist das dritte Jahr in Folge gesunken.“ Städte, die 2021 noch der höchsten Risikokategorie zugeordnet waren – etwa Frankfurt, Paris, Toronto, Hongkong oder Vancouver – verzeichneten inflationsbereinigt durchschnittliche Rückgänge von fast 20 Prozent gegenüber ihren Höchstständen, als die Zinsen in den Folgejahren stiegen.
Hongkong sei die am wenigsten erschwingliche Stadt der Studie: Der Kauf einer 60-Quadratmeter-Wohnung erfordert dort rund das Vierzehnfache des durchschnittlichen Jahreseinkommens. Auch in Tokio, Paris und London haben sich die Immobilienpreise von den lokalen Einkommen abgekoppelt. Die Preis-Einkommens-Verhältnisse liegen dort jeweils über dem Faktor zehn. (DFPA/ljh)
UBS ist ein führender und globaler Wealth Manager sowie die führende Universalbank in der Schweiz. Per Ende zweites Quartal 2025 verwaltet UBS Vermögen in Höhe von 6,6 Billionen US-Dollar.
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