"Wohntraumstudie": Wie sich die Krisen auf die Wohnträume auswirken

Corona-Krise, Klima-Krise, Energie-Krise, Ukraine-Krieg, Rezession, Inflation: Die aktuelle Lage wirkt sich sowohl auf den Lebensalltag und die finanziellen Möglichkeiten als auch die Gefühlswelt der Deutschen aus. Ein getrübter Blick auf den Immobilienmarkt und eine Abwartehaltung beim Thema Eigenheimerwerb sind die Folgen – das zeigt die „Wohntraumstudie 2023“ des Baufinanzierungsvermittlers Interhyp. Gleichzeitig entwickelt sich der einst so geschätzte Altbau zum Albtraum vieler Kaufinteressenten - und der Bedarf an detaillierter Beratung rund um das Thema energetische Sanierung steigt enorm.

Auf dem Immobilienmarkt sei gerade ein ambivalentes Bild zu beobachten: „Wir sehen eine große Verunsicherung und eine gewisse Starre auf der einen Seite – und große Sehnsucht nach einem eigenen Zuhause auf der anderen Seite“, sagt Mirjam Mohr, Vorstand von Interhyp. Im Rahmen der Studie wurden die Teilnehmenden gefragt, für welchen Haus- beziehungsweise Wohnungstyp sie sich entscheiden würden, wenn sie sich ihren persönlichen Wohntraum erfüllen könnten. Das Ergebnis: Das freistehende Einfamilienhaus bleibt der Wunschtraum der Deutschen. Allerdings ist auch dieser Traum das erste Mal seit Beginn der Studienreihe signifikant kleiner geworden. Mit 53 Prozent (2018: 60 Prozent, 2019: 63 Prozent, 2021: 65 Prozent, 2022: 64 Prozent) ist es zwar immer noch mit Abstand der beliebteste Wohn- beziehungsweise Haustyp, hat allerdings elf Prozentpunkte zum Vorjahr verloren. „Die Menschen träumen kleiner“, sagt Mohr. „Insgesamt haben große Immobilien durchgehend eher Prozentpunkte verloren, wohingegen kleine, bescheidenere Lösungen wie das Reihenhaus (plus zwei Prozentpunkte) und das Tiny House (plus drei Prozentpunkte) leichte Aufwertungen erfahren haben.“

In der aktuellen Wohntraumstudie sei generell eine starke Abwertung in der Relevanz zum Vorjahr bei „Größe und Wohnfläche“ (81 Prozent, minus 13 Prozentpunkte zu 2022) und „Raumaufteilung“ (83 Prozent, minus zwölf Prozentpunkte zu 2022) sichtbar. Mohr fügt hinzu: „Diese Entwicklungen sind auch in unseren Interhyp-Zahlen sichtbar: Lag die durchschnittliche Wohnfläche bei Häusern im ersten Quartal 2022 noch bei 165 Quadratmetern, liegt sie im dritten Quartal 2023 bei 153 Quadratmetern.“ 84 Prozent der in der Wohntraumstudie Befragten empfinden den aktuellen Immobilienmarkt als eng und schwierig und sehen kaum Möglichkeiten. Lediglich 25 Prozent können sich vorstellen, dass sich durch die momentane Situation auch Chancen ergeben könnten. Unter den Befragten der Wohntraumstudie sei gerade beim Thema Energie eine große Unsicherheit zu spüren. Mieter, die sich vorstellen können eine Immobilie zu kaufen, schließen zu 64 Prozent unsanierte Bestandsimmobilien mit einem eindeutigen „Nein“ aus ihren Überlegungen aus. (DFPA/mb1)

Die Interhyp AG mit Sitz in München ist ein Kreditvermittler für Immobilienfinanzierungen. Das Unternehmen ist eine Tochtergesellschaft der niederländischen ING Direct.

www.interhyp.de

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Wirtschaft, Märkte, Studien

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