Das Investitionspaket der Bundesregierung in Höhe von 500 Milliarden Euro für den Ausbau der Infrastruktur sowie die von CDU-Chef Friedrich Merz angekündigte, theoretisch unbegrenzte Finanzierung für Rüstungsvorhaben sorgen für erhebliche Bewegungen an den Finanzmärkten. Rainer Wagenhäuser, Finanzjournalist bei CAPinside GmbH, analysiert, welche Aktien und Fonds vom Schuldenpaket profitieren.
Besonders profitieren dürften laut Wagenhäuser Unternehmen aus der Rüstungsindustrie, der Bauwirtschaft, der Chemiebranche sowie der Energie- und Digitalisierungsbranche. Aktien dieser Sektoren legten nach Bekanntgabe der Pläne teils deutlich zu. Die Verteidigungsausgaben werden massiv ausgeweitet, wovon Unternehmen wie Rheinmetall, Hensoldt und Airbus profitieren könnten. Auch die Infrastruktur-Milliarden für Brücken, Straßen und Schienen dürften Unternehmen wie Hochtief und Heidelberg Materials zugutekommen.
Energieintensive Branchen wie die Chemieindustrie hoffen auf sinkende Stromkosten durch Investitionen in das Stromnetz, während der Energiesektor und Hersteller erneuerbarer Energien durch Subventionen und Förderprogramme Auftrieb erhalten könnten. Auch Automobilhersteller setzen auf staatliche Unterstützung für Elektromobilität.
Fondsanleger haben bereits auf die Ankündigungen reagiert, stellt Wagenhäuser in seinem Beitrag fest. Neben Einzelaktien könnten Infrastruktur-, Verteidigungs- und Energie-ETFs von den staatlichen Investitionen profitieren. (DFPA/abg)
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