Anleger blicken 2026 auf Seitwärtsmärkte, Gold und Themenfonds
Führende Fondsmanager erwarten für 2026 kein neues Börsenhoch, sondern ein von Unsicherheit geprägtes Marktumfeld mit erhöhter Bedeutung für Diversifikation und Sachwerte. Beim TiAM-Round-Table verwiesen Vertreter von LFDE und Legal & General auf geopolitische Risiken, eine abnehmende US-Dominanz und den anhaltenden Boom bei Themen- und ETF-Produkten.
Nach Einschätzung von John Korter (Head of European Sales La Financière de l’Échiquier) und Philipp von Königsmarck (Head of Wholesale Distribution Northern Europe L & G) dürften die Aktienmärkte 2026 eher seitwärts laufen. Gründe dafür sehen sie im schwachen Wirtschaftswachstum, geopolitischen Spannungen und politischen Eingriffe in die US-Geldpolitik.
Gold, Goldminen und Rohstoffe gewinnen nach Meinung der beiden Experten als Absicherung an Bedeutung, während internationale Investoren verstärkt Kapital aus den USA abziehen und unter anderem nach China umschichten. Gleichzeitig setzt sich ihrer Meinung nach der ETF-Trend fort, ergänzt um aktive und thematische Produkte etwa zu Künstlicher Intelligenz, Cybersecurity oder Robotics. Klassische ESG-Fonds verlieren dagegen wohl an Breite, bleiben institutionell jedoch weiter gefragt. (DFPA/abg)
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