Alternative Investmentfonds: "Starke Alternative statt Teufelszeug"

In den vergangenen drei Jahrzehnten haben Geschlossene Fonds eine ereignisreiche Entwicklung hingelegt. Heute ist der alternative Investmentfonds (AIF) alles andere als ein „Teufelszeug“, sondern hat seine Position sogar gefestigt. Das merkt Susanne Maack, Beraterin und Trainerin Kapitalmarktprodukte für institutionelle Kunden, in der Ausgabe 2/2020 des Fachmagazins „AssCompact“ an.

Der Fokus der Vertriebe und auch der Kunden war in der Vergangenheit laut Maack immer mehr auf die Optimierung der Rendite ausgerichtet. Die Umsatzzahlen dieser „Produkte“ und auch die Vielzahl an unterschiedlichsten Investitionsstrategien schienen keine Grenze zu kennen. Doch die Grenze und vor allem die Risiken einer solchen Investitionsform wurden dann durch die Finanzmarktkrise mehr als deutlich. Der Geschlossene Fonds oder heute der AIF kam laut Bericht medial stark unter die Räder und erlangte den Ruf „alles Teufelszeug“. Wenn man sich allerdings die Mühe mache hinzuschauen werde man sehen, dass laut Maack sehr einseitig nur die negativen Beispiele in den Fokus gerückt wurden.

Die Beteiligungsform der alternativen Investmentvermögen an sich sei nach wie vor geeignet für Kunden, die ein Grundverständnis von Unternehmertun entwickeln können und auf der Suche nach Alternativen zu den klassischen Investments sind.

Zudem habe das Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) ein hohes Maß an Regulierung geschaffen, und die Kapitalverwaltungsgesellschaften (KVGen) haben beispielsweise durch Risikomanagement und Liquiditätsmanagement ein hohes Maß an professionellem Umgang und Führen dieser Assets erlangt und umgesetzt. Es lohne sich also nach wie vor, diese Alternative zur Beimischung und als Optimierungsansatz eines Portfolios oder Gesamtvermögens anzusehen. (DFPA/mb1)

www.asscompact.de

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