Impact-Europe-Vorsitzende Johnston ruft zu breiter Allianz für Wandel auf
Angesichts globaler Krisen wie Klimawandel, Kriegen und wachsender Autokratie fordert Leslie Johnston, Vorsitzende von des Netzwerks Impact Europe und CEO der Laudes Foundation, eine enge Zusammenarbeit zwischen Investoren, Unternehmen und sozialen Innovatoren.
Nur so könne die Impact-Community „in dunklen Zeiten ein Licht anzünden“, sagte Johnston im Vorfeld der „Impact Week“, die vom 18. bis 20. November im schwedischen Malmö stattfindet. „Wir stehen vor fast existenziellen Herausforderungen – wir brauchen alle an Deck“, so Johnston. Dazu gehöre auch, mit „ungewöhnlichen Verbündeten“ wie institutionellen Investoren oder großen Konzernen zu kooperieren. Viele Unternehmen arbeiteten trotz politischer Gegenwinde weiter an Nachhaltigkeitsthemen, weil sie den wirtschaftlichen Nutzen erkannt hätten.
Die Impact Week bringt Investoren, Sozialunternehmer und Philanthropen zusammen, um Wege für systemischen Wandel zu diskutieren. Dabei gehe es laut Johnston auch darum, die Stimmen jener zu stärken, „die am meisten zu gewinnen oder zu verlieren haben“, etwa Sozialunternehmer vor Ort.
Ein weiterer Schwerpunkt der diesjährigen Konferenz ist **künstliche Intelligenz (KI)**. Impact Europe will beleuchten, wie Investoren die Technologie sinnvoll einsetzen können – ohne soziale und ökologische Risiken auszublenden. „Wir müssen unser ‘Futuring-Muskel’ trainieren“, so Johnston, „um Szenarien für die Zukunft zu entwickeln und Chancen zu ergreifen.“
Trotz aller Digitalisierung bleibe der persönliche Austausch zentral: „Systemwandel entsteht durch Vertrauen – und das wächst nur von Mensch zu Mensch.“ (DFPA/abg)
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