Laut Umberto Marengo, Impact Manager bei British International Investment, bleibt der Erfolg von Blended Finance begrenzt, wenn es darum geht, private Investoren für nachhaltige Entwicklung zu mobilisieren. Zwar sind ausländische Direktinvestitionen in Entwicklungsstaaten gestiegen, doch das von multilateralen Banken mobilisierte Kapital stagniert seit Jahren, meint der Wissenschaftler des Robert Schuman Centre for Advanced Studies auf der britischen Impact-Plattform impactInvestor.
Ein Problem sieht Marengo darin, dass „Blended Finance fragmentiert ist und nicht ausreichend an den Prioritäten der Länder ausgerichtet wird“. Statt einzelner Projekte brauche es eine systemische Veränderung. Zudem betont er: „Erfolg in der Entwicklungsfinanzierung sollte immer an der Wirkung gemessen werden, nicht an der Höhe der investierten Summen.“
Auf der vierten Internationale Konferenz über Entwicklungsfinanzierung (FfD4) vom 30. Juni bis 3. Juli 2025 in Sevilla, Spanien, müssten daher die anwesenden Entscheidungsträger aus Regierungen, internationalen und regionalen Organisationen, Finanz- und Handelsinstitutionen, Unternehmen, der Zivilgesellschaft und dem UN-System klären, wie öffentliche Mittel strategischer eingesetzt werden können, um privates Kapital nachhaltiger zu mobilisieren. (DFPA/abg)
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British International Investment (BII) ist die staatliche Entwicklungsfinanzierungsinstitution des Vereinigten Königreichs und war früher als CDC Group bekannt. Sie investiert vor allem in Afrika, Asien und die Karibik, um nachhaltige und inklusive Wirtschaftsentwicklung zu fördern. Im Jahr 2023 betrugen die Neuzusagen 1,31 Milliarden Pfund, während das Gesamtportfolio 7,3 Milliarden Pfund umfasste. Ihr Ziel ist es, wirtschaftliches Wachstum mit sozialer und ökologischer Wirkung zu verbinden und so eine langfristige Entwicklung zu unterstützen.