Listed Private Equity kein Ersatz für Eltifs
Börsennotierte Beteiligungsgesellschaften bieten Anlegern zwar einen einfachen und liquiden Zugang zum Private-Equity-Sektor, eignen sich nach Einschätzung von Experten jedoch nicht als Ersatz für europäische Langfristfonds (Eltifs). Das geht aus einem Beitrag der Finanzjournalistin Hannah Dudeck hervor, der im Anlegermagazin „Das Investment“ erschienen ist.
Zwar seien sogenannte Listed-Private-Equity-Fonds und -ETFs täglich handelbar und kostengünstiger, sie unterschieden sich aber grundlegend von direkten Privatmarktinvestments. Während Befürworter auf die sofortige Investitionsbereitschaft, breite Streuung und fehlende Haltefristen verweisen, sehen Kritiker vor allem strukturelle Unterschiede und eine hohe Abhängigkeit vom Finanzsektor und den Schwankungen der Aktienmärkte.
Illiquiditäts- und Komplexitätsprämien, die klassische Private-Equity-Anlagen auszeichnen, könnten Anleger bei börsennotierten Beteiligungen nicht vereinnahmen, heißt es in dem Beitrag. Listed Private Equity könne daher allenfalls eine Beimischung sein, tauge aber nicht als vollwertiger Ersatz für Eltifs und den direkten Zugang zu den Private Markets. (DFPA/abg)
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