NFL öffnet sich für Private Equity – erste Beteiligungen an Teams verkauft
National Football League (NFL) hat erstmals Private-Equity-Fonds den Einstieg als Teilhaber an ihren 32 Teams erlaubt – und sofort reges Investoreninteresse geweckt, wie das US-Informationsportal „Pension & Invetsments“ meldet. Seit dem Start der Saison 2025 haben Ares Management und Arctos Partners bereits Minderheitsbeteiligungen an den Miami Dolphins, den Buffalo Bills und den Los Angeles Chargers erworben.
Bislang war die NFL eine der letzten großen US-Sportligen ohne institutionelle Investoren. Die Öffnung im Sommer 2024 erlaubt Private-Equity-Firmen nun Beteiligungen von bis zu zehn Prozent pro Team – allerdings ohne Stimmrechte und mit einer Mindesthaltedauer von sechs Jahren. „Es gibt einen enormen Knappheitswert in den Teams und extrem begrenzten Zugang zu dieser Anlageklasse“, sagte Jim Miller von Ares Management. Ian Charles, Managing Partner bei Arctos, ergänzte: „Alles an unserer Firma ist darauf ausgerichtet, Sport zu bedienen – wir investieren langfristig und sektorspezifisch.“
Der Schritt markiert eine Zäsur: Mit durchschnittlichen Bewertungen von 7,1 Milliarden Dollar pro Team gelten NFL-Franchises als besonders attraktive, aber schwer zugängliche Investments. Experten erwarten nun weitere Transaktionen, auch um teure Stadionprojekte zu finanzieren. (DFPA/abg)
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