Project Investment Gruppe plant keinen Börsengang

Auch wenn sich Immobilienaktien bei Anlegern derzeit einer gewissen Beliebtheit erfreuen, für die Project Investment Gruppe aus Bamberg ist ein Gang an die Börse keine Option. Das stellt Ottmar Heinen, Vorstand der Project Beteiligungen AG und Vorstandssprecher der Project Investment Gruppe, in einem Interview mit dem Börsenmagazin „Börse Online“ (Ausgabe 46) unmissverständlich klar.

Strategie des Kapitalanlage- und Immobilienspezialisten bleibe die Finanzierung von Immobilien, wobei sich das Unternehmen bei der Objektauswahl nicht nur auf deutsche Großstädte konzentriere, sondern das Engagement im benachbarten Ausland verstärke. Allein in Wien hat Project laut Heinen aktuell acht Neubauprojekte in der Entwicklung.

Heinen betont in dem Interview mit der „Börse Online“, dass Immobilien-AIF einen wichtigen Platz in der Sachwertewelt einnehmen. Für private Anleger seien sie eine Alternative zu Immobiliendirektinvestments. AIF ermöglichten die Beteiligung an renditestarken Projekten, zu denen oftmals nur institutionelle Anleger Zugang hätten.

Heinen kann sich allerdings auch andere Formen der Finanzierung vorstellen. „Bei der Wahl des Investmentvehikels können wir uns prinzipiell auch die Emission einer langlaufenden Anleihe für Privatanleger als Alternative zum Immobilien-AIF vorstellen, wenn diese breit gestreut investiert und nicht im Nachrang besichert ist“, so Heinen im Interview. (DFPA/TH1)

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