Immer mehr junge Unternehmen nutzen Künstliche Intelligenz (KI), um Umwelt- und Klimaschutz voranzutreiben. Ein Beispiel ist das Schweizer Start-up Synature, das mithilfe „intelligenter Mikrofone“ und bioakustischer Analyse Tierarten in Echtzeit erfasst. Für Impact-Investoren eröffnet diese Technologie neue Märkte, meint Laura Joffre, Journalistin beim Informationsportal Pioneers Post.
Die Geräte nehmen rund um die Uhr Naturgeräusche auf, speichern sie in der Cloud und werten sie per Machine Learning aus. So entsteht ein detailliertes Bild der Artenvielfalt eines Gebiets – von Vögeln über Amphibien bis hin zu Wölfen.
: Nationalparks, Biodiversitätsmonitoring-Firmen und Agrarbetriebe können die Mikrofone im Abonnement nutzen, das Hardware, Datenspeicherung, KI-Analyse und Dashboard-Zugang umfasst. Die Pilotprojekte seien erfolgreich verlaufen, teilte Mitgründer Olivier Staehli mit, erste Vorbestellungen lägen vor.
KI gilt dabei als entscheidender Fortschritt: Während traditionelle Methoden oft nur einmal jährlich Proben erfassen und stark von Zufällen abhängen, ermöglicht die Daueraufzeichnung eine kontinuierliche und präzisere Beobachtung. Langfristig könnte das auch Investoren helfen, den ökologischen Impact ihrer Projekte messbar zu machen und regulatorischen Anforderungen im Bereich Biodiversität nachzukommen. (DFPA/abg)
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