US-Stiftungen erzielen erneut zweistellige Renditen
Private und gemeinnützige Stiftungen in den USA haben 2024 zum zweiten Mal in Folge zweistellige Renditen erwirtschaftet. Das geht aus einer gemeinsamen Jahresstudie des Commonfund Institute und des Council on Foundations hervor, die 255 Stiftungen mit einem Gesamtvermögen von knapp 105 Milliarden US-Dollar umfasst.
Private Stiftungen erzielten im Schnitt eine Nettorendite von 10,3 Prozent, während Community Foundations durchschnittlich 11 Prozent verbuchten. Damit lagen die Ergebnisse zwar unter den starken Vorjahreswerten von 12,6 beziehungsweise 14,1 Prozent, zeigen aber weiterhin solide Erträge. Über zehn Jahre betrachtet erreichten private Stiftungen eine annualisierte Rendite von 7,3 Prozent, Community Foundations von 7 Prozent.
Die Studie weist zudem auf leicht gestiegene Ausgabenquoten hin: Private Stiftungen gaben 5,2 Prozent ihres Vermögens aus (nach 5 Prozent im Vorjahr), Community Foundations 4,6 Prozent (nach 4,5 Prozent). Unterschiede zeigten sich auch in der Vermögensaufteilung: Private Stiftungen setzten stärker auf alternative Anlagen wie Venture Capital und Private Equity, während Community Foundations tendenziell mehr in öffentliche Märkte investierten.
„Wir sind ermutigt, dass Stiftungen auch im zweiten Jahr in Folge positive zweistellige Ergebnisse erzielen und damit ihre Unterstützung für Non-Profit-Partner ausbauen können“, erklärten Kathleen Enright, Präsidentin des Council on Foundations, und George Suttles, Direktor des Commonfund Institute. Trotz Marktunsicherheiten und möglicher Finanzierungskürzungen blieben Stiftungen stabile Säulen für die von ihnen geförderten Gemeinschaften und Projekte. (DFPA/abg)
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