USA: Starkes Momentum durch Krypto-Gesetz
Das US-Kongressjahr 2026 startet mit Rückenwind für ein Gesetz zur Regulierung von Kryptowährungen. Nach Informationen des US-Informationsportals „Pension & Investments“ soll der „CLARITY Act“, der digitale Vermögenswerte zwischen der Börsenaufsicht SEC und der Commodity Futures Trading Commission (CFTC) aufteilt, im ersten Halbjahr die Abstimmung im Senat erreichen. Das Gesetz war im Juli 2025 im Repräsentantenhaus mit 294 zu 134 Stimmen verabschiedet worden.
Neben der Krypto-Regulierung bleibt auch die Altersvorsorge ein zentrales Thema. Experten rechnen mit weiteren Initiativen zur Umsetzung eines sogenannten „SECURE 3.0“-Pakets, das auf den bisherigen SECURE Acts aufbaut und unter anderem automatische IRA- oder 401(k)-Eintragungen für Arbeitnehmer vorsieht. Dabei gilt die politische Unsicherheit durch die Zwischenwahlen im Herbst als Hemmfaktor.
Die Senatorin Cynthia Lummis (R-Wyo.) betonte, dass für ein erfolgreiches Gesetz ein bipartisaner Ansatz nötig sei. Zugleich werden wichtige Personalentscheidungen bei SEC und CFTC erwartet, darunter die Bestätigung neuer Kommissionsmitglieder, um regulatorische Lücken zu schließen. Branchenvertreter wie Kristin Smith vom Solana Policy Institute sehen das Momentum im Kongress positiv und rechnen damit, dass die Krypto-Gesetzgebung zu einer der Prioritäten im Jahr 2026 wird.
Bei der Altersvorsorge sei noch „viel politische Arbeit nötig“, betonten Experten. Einzelne Maßnahmen könnten bereits zu Beginn des Jahres vorbereitet werden, ein umfassendes Gesetzespaket werde aber wahrscheinlich erst nach den Wahlen realistisch. Analysten erwarten, dass die Gesetzgeber insbesondere Themen wie steuerlich begünstigte Kinderkonten, Roth-IRA-Rollover und Notfallersparnisse angehen könnten. (DFPA/abg)
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