VuV sieht unabhängige Vermögensverwalter vor großen Umbrüchen
Der Verband unabhängiger Vermögensverwalter Deutschland (VuV) hält seine Rolle für zentral, um kleinere Marktteilnehmer angesichts wachsender Regulierung zu stützen. Nach Einschätzung von VuV-Vorstandsmitglied Andreas Kitta befindet sich die Branche in einem tiefgreifenden strukturellen Wandel.
Viele unabhängige Vermögensverwalter hätten ohne die Unterstützung des Verbandes erhebliche Schwierigkeiten, die zunehmenden regulatorischen Anforderungen aus der EU umzusetzen, sagte Kitta im Gespräch mit dem Informationsportal Citywire Deutschland. Der VuV habe mit einheitlichen Standards maßgeblich zur Professionalisierung der Branche beigetragen.
Zugleich habe sich das Geschäftsmodell in den vergangenen Jahren deutlich erweitert, so Kitta. Neben der klassischen Vermögensverwaltung verlangten Kunden zunehmend ganzheitliche Beratung, etwa zu Steuerfragen, Nachfolgeplanung oder Private-Equity-Investments, während Öffentlichkeitsarbeit heute fester Bestandteil der Unternehmenspraxis sei.
Als weitere Herausforderungen nannte Kitta den Generationenwechsel in vielen Häusern, den Fachkräftebedarf sowie eine aus seiner Sicht oft unverhältnismäßige Regulierung. Diese könne zwar Vertrauen schaffen, belaste kleinere Vermögensverwalter jedoch ähnlich stark wie große Banken. (DFPA/abg)
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