Wollermann warnt Unternehmen vor nächster Generationenwende
Die Debatte über die Generation Z greift nach Einschätzung des Kommunikationsexperten Andreas Wollermann zu kurz. Unternehmen müssten sich stärker auf veränderte Kommunikations- und Lebensrealitäten einstellen, da mit der Generation Alpha bereits die nächste tiefgreifende Veränderung heranwachse.
Wollermann, Head of Growth & Sales bei der bbg Betriebsberatungs GmbH, sieht die Generation Z vor allem als Ergebnis von Dauerkrisen, digitalem Druck und permanenter Vergleichbarkeit. Junge Menschen stellten deshalb andere Erwartungen an Arbeit, Führung und Unternehmenskultur. Viele Unternehmen hätten dies bislang unterschätzt und die Diskussion zu stark auf vermeintliche Defizite wie fehlende Loyalität oder hohe Ansprüche reduziert.
Besonders betroffen seien Branchen mit hohem Beratungs- und Vertrauensbedarf wie die Versicherungswirtschaft. Dort reiche es künftig nicht mehr aus, Produkte gut zu erklären. Entscheidend werde, ob Unternehmen glaubwürdig kommunizieren, Orientierung bieten und moderne Führungsmodelle leben.
Mit Blick auf die Generation Alpha erwartet Wollermann eine weitere Verschärfung des Wandels. Diese wachse vollständig in einer von digitalen Reizen, Plattformen und algorithmischer Kommunikation geprägten Welt auf. Dadurch veränderten sich auch Erwartungen von künftigen Kunden und Mitarbeitern an Tempo, Einfachheit und Authentizität.
Für Unternehmen werde dies zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor. Wer weiter auf überholte Kommunikations- und Führungsmuster setze, riskiere langfristig Probleme bei Nachwuchsgewinnung, Kundenbindung und Unternehmenskultur. (DFPA/abg)
Den vollständigen Beitrag lesen Sie hier.
Die bbg Betriebsberatungs ist ein Anbieter für Informations- und Kommunikationsdienstleistungen in der Finanz- und Versicherungswirtschaft. Das Unternehmen gibt das Fachmagazin Asscompact heraus und ist Veranstalter der Messe DKM.