Die Anleger des geschlossenen Immobilienfonds „Jagdfeld Hotel-Adlon FUNDUS FONDS Nr. 31 KG“ stimmen derzeit über den von der Fondsverwaltung vorgeschlagenen Verkauf des Fonds-Assets ab: des Prestige-Hotels „Adlon“ in Berlin, Unter den Linden.
1994 wurde der „Fundus Fonds 31“ aufgelegt. Über 4.000 Anleger hatten sich damals mit Kommanditeinlagen in Höhe von (umgerechnet) rund 220 Millionen Euro beteiligt. Nach der bereits langen Laufzeit des Fonds hat die Jagfeld-Gruppe, in der der Fonds verwaltet wird, den Verkauf des Hotels vorgeschlagen – letztlich um den Anlegern den Rückfluss der gebundenen Liquidität zu ermöglichen. Der Mindestverkaufspreis wird mit 280 Millionen Euro genannt. In einem schriftlichen Verfahren stimmen die Anleger im Laufe des Monats August ab, ob sie dem Verkauf zustimmen wollen.
Der Pachtvertrag für das Hotel Adlon zwischen dem Fundus Fonds 31 und dem Hotelbetreiber wurde mit der Kempinski-Gruppe geschlossen – genauer mit der Gesellschaft Hotel Adlon GmbH, einer Tochtergesellschaft der Kempinski AG. Der Pachtvertrag sei vom vorgeschlagenen Verkauf nicht betroffen und habe eine Laufzeit noch bis Ende 2032. (DFPA/ljh)
Verwaltet wird der „Fundus Fonds 31“ aus der Jagdfeld-Gruppe, Düren. Die Jagdfeld Gruppe ist eine aus dem von Anno August Jagdfeld einst gegründeten Steuerberaterbüro entstandene, nunmehr in zweiter Generation geführte hoch diversifizierte Unternehmensgruppe mit sechs Unternehmensbereichen. CEO der Gruppe ist Benedikt Jagdfeld, Sohn von Anno August Jagdfeld.