Der Investmentmanager Patrizia hat die Finanzergebnisse für das erste Halbjahr 2026 veröffentlicht. Vor dem Hintergrund einer allmählichen Erholung der Märkte für Real Assets steigerte das Unternehmen im ersten Halbjahr 2026 das EBITDA um 46,6 Prozent auf 42,7 Millionen Euroo (Vorjahreszeitraum: 29,1 Millionen Euroo).
Die EBITDA Marge stieg auf 31,6 Prozent (Vorjahreszeitraum: 21,5 Prozent). Das Volumen der unterzeichneten Transaktionen stieg um 15,6 auf 1,6 Milliarden Euro, was in erster Linie auf Veräußerungen zurückzuführen sei. Das Volumen der abgeschlossenen Transaktionen belief sich auf 1,1 Milliarden Euro (Vorjahreszeitraum: 1,5 Milliarden Euro), was das weiterhin graduelle Tempo der Markterholung widerspiegele.
Die Netto-Erträge aus Verkäufen des Eigenbestands und Co-Investments stiegen in auf 8,0 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum: 7,3 Millionen Euro), was auf höhere Dividendenerträge durch gestiegene Co-Investments zurückzuführen war, während die aus konsolidierten Immobilieninvestitionen erzielten Mieteinnahmen nahezu stabil blieben.
Das EBITDA erhöhte sich auf 42,7 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum: 29,1 Millionen Euro). Der Periodenüberschuss stieg in auf 14,7 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum: 4,7 Millionen Euro) an.
Zum 30. Juni 2026 beliefen sich die Assets under Management (AUM) auf 55,9 Milliarden Euro, nach 56,2 Milliarden Euro zum 31. Dezember 2025.
Im ersten Halbjahr 2026 wirkte sich der Ausbruch des Iran-Konflikts negativ auf die Inflations- und Zinsentwicklung aus, was zu einer vorübergehenden Eintrübung des Investitionsumfelds führte. Seitdem habe sich die Marktstimmung trotz anhaltender Marktvolatilität wieder aufgehellt. Vor diesem Hintergrund rechnet Patrizia weiterhin mit einem Anstieg des Fundraising-Volumens und der Transaktionsaktivität im Vergleich zu 2025 (DFPA/mb)
Die Patrizia AG ist ein als Investor und Dienstleister tätiges, börsennotiertes Immobilienunternehmen mit Sitz in Augsburg.