Analyse: Höchste Mietrenditen weiter in Mittel- und Ostdeutschland
Wohnimmobilien in Mittel- und Ostdeutschland bieten Anlegern weiterhin die höchsten Mietrenditen. Das zeigt eine aktuelle GeoMap-Analyse für 2025, über die das Versicherungsfachmagazin AssCompakt berichtet.
Grundlage der Untersuchung sind knapp vier Millionen Kauf- und Mietangebote aus den Jahren 2024 und 2025. Spitzenreiter bleibt erneut der Vogtlandkreis mit einer durchschnittlichen Mietrendite von 8,77 Prozent, was einem Zuwachs von rund sieben Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Es folgen Mansfeld-Südharz (8,47 Prozent) und das Altenburger Land (8,33 Prozent). Besonders stark vertreten sind Kreise in Thüringen und Sachsen-Anhalt, wo mehrere Regionen Renditen von über sieben Prozent erzielen.
Am unteren Ende der Skala finden sich vor allem hochpreisige, wirtschaftsstarke Standorte. Die niedrigsten Mietrenditen weisen der Landkreis Garmisch-Partenkirchen (2,38 Prozent), Miesbach (2,62 Prozent) und Nordfriesland (2,78 Prozent) auf. In diesen Regionen dämpfen hohe Kaufpreise bei begrenztem Mietsteigerungspotenzial die Renditen. Auffällig ist laut GeoMap zudem der starke Rückgang in Potsdam, wo die Mietrendite im Jahresvergleich um mehr als zehn Prozent sank.
In den acht größten deutschen Metropolen setzt sich zwar der seit 2022 anhaltende Trend steigender Mietrenditen fort, allerdings mit deutlich geringerer Dynamik. Stuttgart erzielt 2025 mit rund 4,17 Prozent die höchste Rendite unter den Großstädten, gefolgt von Leipzig mit etwa 3,75 Prozent. Berlin ist mit 3,52 Prozent die einzige Metropole mit einem leichten Rückgang, während München trotz eines Anstiegs weiterhin das Schlusslicht bildet. (DFPA/abg)
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