Dubai: Luxusimmobilienmarkt wächst weiter
Der Immobilienmarkt in Dubai befindet sich laut einem aktuellen Bericht des Maklerunternehmens Engel & Völkers weiter auf Wachstumskurs. Getragen von internationalem Kapital, einer stabilen Wirtschaftsentwicklung und hoher Nachfrage im Luxussegment tritt das Emirat in eine Phase ausgewogener und nachhaltiger Expansion ein.
Die Zahl der Verkäufe von Wohnimmobilien mit einem Transaktionswert von über zehn Millionen Dirham (rund 2,5 Millionen Euro) stieg 2025 um 43 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Insgesamt legten die Preise für Wohnimmobilien um rund zwölf Prozent zu. Rund 176.000 Menschen wanderten im vergangenen Jahr nach Dubai ein – ein weiterer Treiber der Entwicklung.
Das Luxussegment bleibe vor allem für vermögende Käuferinnen und Käufer aus Europa attraktiv, erklärte Daniel Hadi, CEO von Engel & Völkers Middle East. Besonders stark sei die Nachfrage aus Großbritannien und Deutschland, gefolgt von den Vereinigten Arabischen Emiraten, Indien und Frankreich. Drei Viertel der Transaktionen entfielen auf Käufer, die bereits zuvor in den Emiraten lebten – ein Zeichen wachsender Eigennutzung und langfristiger Marktbindung.
Neben Kapitalanlagegründen spielten zunehmend Lifestylefaktoren eine Rolle, etwa der Zugang zu hochwertigen Gesundheits- und Freizeiteinrichtungen sowie das angenehme Klima. Besonders gefragt seien Immobilien in Wasserlagen oder mit großzügigen Außenflächen. 2025 wurden rund 40.000 neue Wohneinheiten fertiggestellt, für 2026 sind 100.000 weitere geplant.
Für den weiteren Jahresverlauf erwartet Engel & Völkers eine Konsolidierungsphase mit breiterer Marktteilnahme und stärkerem Fokus auf Qualität und Nachhaltigkeit. „Die Vermögensmigration bleibt ein zentraler Wachstumstreiber und festigt Dubais Position als globales Ziel für wohlhabende Investoren“, so Hadi. (DFPA/abg)
Engel & Völkers ist ein Dienstleistungsunternehmen in der Vermittlung von hochwertigen Wohn- und Gewerbeimmobilien sowie von Yachten und Flugzeugen im Premium-Segment. Das Unternehmen beschäftigt über 12.000 Mitarbeiter und ist mehr 30 Ländern auf vier Kontinenten präsent.