Das Fintech Finexity Group, Betreiber einer digitalen Handelsplatzinfrastruktur für tokenisierte Wertpapiere, hat die endgültigen Finanzergebnisse für das am 31. Dezember 2025 zu Ende gegangenen Geschäftsjahr bekannt gegeben. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2025 war gemäß dem testierten Jahresabschluss der Umsatz in der AG gegenüber dem Vorjahr mit 1,4 Millionen Euro (2024: 1,7 Millionen Euro) rückläufig. Gleichzeitig betrug der Jahresfehlbetrag 1,2 Millionen Euro (2024: 0,6 Millionen Euro).
Da in der Finexity AG keine Außenumsätze anfielen, spiegeln die Zahlen die Entwicklung des operativen Geschäfts laut Unternehmen nur eingeschränkt wider. Aussagekräftiger seien die Pro-Forma-Finanzkennzahlen des Unternehmens. Während der Umsatz mit den operativen Tochtergesellschaften und den bereits gekauften Gesellschaften auf 7,9 Millionen Euro (2024: 6,8 Millionen Euro) angestiegen ist, betrug der Jahresfehlbetrag in der Gruppe 3,8 Millionen Euro. In den 2025er Zahlen ist der Kauf der Effecta GmbH bereits eingerechnet, für den das Inhaberkontrollverfahren noch nicht endgültig abgeschlossen ist.
„Die operative Entwicklung entspricht unseren Erwartungen. Das negative Ergebnis erklärt sich durch erhöhte Aufwendungen im Zuge unserer Zukäufe. Mit diesen Investitionen bauen wir unsere Position als Infrastrukturanbieter für tokenisierte Wertpapiere in Europa gezielt aus. Mit der dynamisch zunehmenden Akzeptanz und steigenden Nutzung tokenisierter Wertpapiere sehen wir beste Voraussetzungen, Umsatz und Ergebnis in den nächsten Jahren deutlich zu verbessern“, sagt Paul Huelsmann, Vorstandsvorsitzender der Finexity Group. (DFPA/mb)
Die Finexity AG ist ein Fintech-Unternehmen mit Sitz in Hamburg. Die Finexity AG wurde 2018 gegründet und ist seit Januar 2020 mit einem Handelsplatz für tokenisierte Private Market Investitionen in Europa operativ im Markt aktiv.