Der spanische Risikokapitalfonds Ship2B Ventures hat 13,8 Millionen Euro in das Medizintechnikunternehmen Aortyx investiert. Das Start-up mit Sitz in Barcelona entwickelt ein innovatives Gefäßpflaster zur Behandlung der lebensbedrohlichen Aortendissektion, für die bislang kaum wirksame Therapieoptionen existieren.
Die Aortendissektion betrifft laut Unternehmensangaben zwischen zwei und sechs von 100.000 Menschen jährlich und verläuft oft tödlich. Bei der Erkrankung reißt die innere Wandschicht der Hauptschlagader auf, was massive innere Blutungen und Organversagen zur Folge haben kann.
Das von Aortyx entwickelte Pflaster soll minimalinvasiv über einen Katheter eingebracht werden, die verletzte Aorta abdichten und gleichzeitig die Geweberegeneration anregen. Nach erfolgreichen Tests an Tieren und menschlichen Präparaten sind klinische Studien am Menschen innerhalb der nächsten zwei Jahre geplant.
„Aortyx hat das Potenzial, die Herz-Kreislauf-Medizin grundlegend zu verändern“, sagte Jordi Ferrer, Investmentdirektor bei Ship2B Ventures. Das Start-up vereine technische Exzellenz mit einer klaren sozialen Mission.
Ship2B Ventures investierte über seinen Bsocial Impact Fund, der unter anderem von der Banco Sabadell und dem Europäischen Investitionsfonds unterstützt wird. Zu den früheren Beteiligungen gehören das Mobilitätsunternehmen Ciclogreen, der Agrartechnologie-Anbieter Nostoc sowie das Bildungs-Start-up Fiction Express. (DFPA/abg)
Ship2B Ventures ist ein in Barcelona ansässiger Impact-Investor, der aus der Stiftung Ship2B hervorgegangen ist und sich auf die Finanzierung von Start-ups mit sozialem oder ökologischem Mehrwert spezialisiert hat. Der Risikokapitalgeber investiert gezielt in junge Unternehmen aus den Bereichen Gesundheit, Bildung, nachhaltige Landwirtschaft und Mobilität.[nbsp] Ziel ist es, wirtschaftlichen Erfolg mit messbarem gesellschaftlichem Nutzen zu verbinden.
https://www.ship2bventures.com/