Patrizia meldet EBITDA-Wachstum
Der Real Asset Manager Patrizia hat vorläufige, ungeprüfte Finanzergebnisse für das Geschäftsjahr 2025 veröffentlicht. Das Unternehmen steigerte das EBITDA um 35,4 Prozent auf 63,0 Millionen Euro (2024: 46,5 Millionen Euro). Die anhaltende Kostendisziplin innerhalb einer gestrafften Organisation, das Wachstum der Verwaltungsgebühren und die verbesserte Performance der bilanziellen Seed- und Co-Investments führten laut Unternehmen dazu, dass das EBITDA das obere Ende der bereits im Jahresverlauf angehobenen Prognosespanne erreichte.
Aufgrund des hohen Anteils von Transaktionen mit „All-in“ Gebührenstrukturen sanken die Transaktionsgebühren auf 7,4 Millionen Euro (2024: 14,5 Millionen Euro). Die leistungsabhängigen Gebühren sanken im Rahmen der Erwartungen des Managements auf 18,0 Millionen Euro (2024: 21,2 Millionen Euro).
Die Netto-Erträge aus Verkäufen des Eigenbestands und Co-Investments verbesserten sich auf 16,9 Millionen Euro (2024: 2,6 Millionen Euro), was auf eine deutlich verbesserte Performance der bilanziellen Seed- und Co-Investments zurückzuführen sei.
Sonstige Erträge in Höhe von 14,2 Millionen Euro (2024: 41,0 Millionen Euro) trugen strategiekonform deutlich weniger stark als im Vorjahr zum EBITDA bei, und erhöhten damit die Ergebnisqualität. Das Reorganisationsergebnis in Höhe von minus 2,1 Millionen Euro (2024: minus 10,9 Millionen Euro) wirkte sich geringer auf das Ergebnis des Geschäftsjahres 2025 aus, wobei die erzielten Effizienzen zu weiteren Kosteneinsparungen im Jahr 2026 führen sollten.
Die Assets under Management (AUM) blieben mit 56,2 Milliarden Euro zum 31. Dezember 2025 nahezu stabil (31. Dezember 2024: 56,4 Milliarden Euro). (DFPA/mb)
Die Patrizia AG ist ein als Investor und Dienstleister tätiges, börsennotiertes Immobilienunternehmen mit Sitz in Augsburg.