Die Immobilien-Investmentgesellschaft Patrizia hat den Vertrag zum Verkauf einer Wohnimmobilie im Kopenhagener Stadtteil Südhafen unterzeichnet. Damit wird das Fondsobjekt an einen skandinavischen Pensionsfonds veräußert. Der vereinbarte Kaufpreis beläuft sich auf umgerechnet rund 92 Millionen Euro. Patrizia hat die Anlage ursprünglich für rund 55 Millionen Euro erworben und nach Fertigstellung in den Publikums-AIF „Kopenhagen Südhafen“ eingebracht. Mit dem nun vereinbarten Verkaufspreis wurde gegenüber dem Ankauf eine Wertsteigerung von rund 68 Prozent erzielt.
Vor dem Hintergrund der positiven Wertentwicklung hatte die Fondsgesellschaft Ende 2025 einen strukturierten Verkaufsprozess eingeleitet. Im Rahmen dieses Prozesses konnte mit dem Höchstbieter ein Kaufvertrag zu laut Unternehmen attraktiven Konditionen verhandelt und unterzeichnet werden. Für die Anleger bedeutet der Verkauf eine Verdopplung des eingesetzten Kapitals, was je nach Beitrittszeitpunkt einer durchschnittlichen Ausschüttung von bis zu 13,4 Prozent jährlich entspricht. Die formelle Auflösung des Fonds ist für 2027 vorgesehen.
Patrizia hatte das Objekt im Jahr 2016 schlüsselfertig als Neubau übernommen und über die gesamte Haltedauer aktiv gemanagt. (DFPA/mb)
Die Patrizia AG ist ein als Investor und Dienstleister tätiges, börsennotiertes Immobilienunternehmen mit Sitz in Augsburg.