Der niederländische Pensionsfondsverwalter PGGM hat 19 Millionen Euro in den Anbieter von Energieflexibilitätsdiensten Sympower investiert. Die Beteiligung erfolgt im Auftrag des Gesundheits- und Wohlfahrtspensionsfonds PFZW, der in den kommenden fünf Jahren eine Milliarde Euro in die Energiewende investieren will.
Das Kapital fließt in die laufende Series-B-Finanzierungsrunde von Sympower, die damit auf insgesamt 42 Millionen Euro anwächst. Der 2015 gegründete Anbieter mit Sitz in Amsterdam steuert mehr als 2,7 Gigawatt an flexiblen, dezentralen Energieanlagen in Europa und unterstützt rund 170 Industrie- und Gewerbekunden bei der Integration erneuerbarer Energien.
„Wir erwarten, dass Sympower sowohl stabile Erträge für die PFZW-Teilnehmer erzielt als auch den Anteil erneuerbarer Energien im Strommix erhöht“, sagte Tim van den Brule, Investmentdirektor bei PGGM Infrastructure.
Neben PGGM zählen auch Impact-Investoren wie Rubio Impact Ventures, Activate Capital und Expon Capital zu den Unterstützern von Sympower. Das Unternehmen plant, mit dem neuen Kapital seine Aktivitäten im Bereich Batteriespeicher und Akquisitionen in Europa auszubauen. (DFPA/abg)
PGGM ist eine genossenschaftlich organisierte, gemeinnützige Dienstleisterin für Pensionsfonds mit Sitz in den Niederlanden. Das Unternehmen bietet Leistungen in den Bereichen Pensionsverwaltung, Asset Management und Managementberatung an. Zum 30. Juni 2025 verwaltete PGGM ein Vermögen von 251 Milliarden Euro für rund 5,8 Millionen Teilnehmer.