Der schweizer Vermögensverwalter Pictet hat für die jüngste Auflage seines Private-Equity-Co-Investment-Fonds deutlich mehr Kapital eingeworben als ursprünglich geplant. Mit Zusagen von 1,53 Milliarden US-Dollar übertraf der Fonds das Zielvolumen von einer Milliarde Dollar deutlich.
Wie Pictet mitteilte, wurde der Fonds „Monte Rosa Co-Investments VI“ von institutionellen und privaten Investoren aus Europa, Nordamerika und Asien gezeichnet. Zu den Anlegern zählen unter anderem Versicherungen, Pensionskassen, Family Offices sowie vermögende Privatkunden. Die hohe Nachfrage unterstreiche das anhaltende Interesse an Co-Investments im Private-Equity-Bereich.
Der Fonds konzentriert sich vor allem auf Buyout-Transaktionen und ergänzt diese durch ausgewählte Beteiligungen im Wachstums- und Venture-Capital-Segment. Geplant ist der Aufbau eines Portfolios mit rund 25 bis 30 Beteiligungen, vorwiegend in Nordamerika und Europa. Einzelne Investitionen in Asien sind ebenfalls vorgesehen. Nach Angaben des Unternehmens wurden bereits rund 40 Prozent des zugesagten Kapitals in 14 Transaktionen investiert.
Im Vergleich zur Vorgängerauflage, die 2023 mit einem Volumen von 900 Millionen US-Dollar geschlossen wurde, ist der neue Fonds rund 50 Prozent größer. Der Investitionszeitraum soll sich über etwa drei Jahre erstrecken.
Maurizio Arrigo, Global Co-Head of Private Equity bei Pictet Alternative Advisors, verwies auf die zunehmende Nachfrage nach direkten Beteiligungsmöglichkeiten an Unternehmen. In einem Marktumfeld mit hoher Selektivität suchten Investoren verstärkt Zugang zu qualitativ hochwertigen Transaktionen. Pictet profitiere dabei von langjährigen Beziehungen zu führenden Private-Equity-Häusern und einem breiten Dealflow. (DFPA/abg)
Die Pictet-Gruppe ist ein Vermögensverwalter, der ausschließlich in den Bereichen Wealth Management, Asset Management und Asset Services tätig ist. Die Pictet-Gruppe mit Hauptsitz in Genf beschäftigt weltweit über 5.500 Mitarbeiter.