Übernahmen und Zukäufe (M&A) sind für Private(PE)-Equity-Fonds 2026 der wichtigste Hebel, um den Wert ihrer Beteiligungsunternehmen zu steigern. In der Rangfolge der Prioritäten sind Transaktionen innerhalb eines Jahres vom letzten auf den ersten Platz gestiegen. Das sind Ergebnisse des „2026 Private Equity Value Creation Index“ der Unternehmensberatung FTI Consulting.
Mehr als die Hälfte (51 Prozent) von mehr als 550 Entscheidern globaler PE-Gesellschaften berichten, dass die Übernahmen die damit verbundenen wirtschaftlichen Ziele übertreffen konnten. Trotzdem hält nur jeder Dritte (35 Prozent) die Umsetzung der eigenen M&A-Maßnahmen, von der Idee zum Deal bis hin zur Integration in das jeweilige Beteiligungsunternehmen, für „effizient“.
Weitere Ergebnisse: Für 24 Prozent der Befragten ist M&A inzwischen der wichtigste Werttreiber, nach sieben Prozent im Vorjahr. Im Healthcare-Sektor wird besonders häufig zugekauft, dort gelingt die Umsetzung aber seltener als im Schnitt. Viele Fonds kaufen zu, obwohl die Renditeerwartungen insgesamt niedriger liegen als in früheren Marktphasen
Keine andere der untersuchten Maßnahmen zur Wertsteigerung von Portfolio-Gesellschaften hat sich im Jahresvergleich so stark auf der Prioritätenliste verschoben wie M&A. 2025 war die höchste Priorität noch Kostenoptimierung (dieses Jahr: Platz vier). 24 Prozent der Befragten nennen Transaktionen inzwischen als wichtigsten Wertsteigerungshebel, nach sieben Prozent im Vorjahr. Der Report führt die Rückkehr unter anderem auf stabilere Kapitalkosten zurück, die Transaktionen wieder kalkulierbarer machen. Gefragt wurde nach der Einschätzung der Entscheider zu ihren eigenen Beteiligungsunternehmen, die Ergebnisse beruhen auf Selbstauskünften. (DFPA/mb)
FTI Consulting, Inc. ist eine Beratung für Unternehmen in Krisen und Transformationen. Mit mehr als 8.100 Experten in 32 Ländern erzielte FTI Consulting im Geschäftsjahr 2025 einen Umsatz von 3,8 Milliarden US-Dollar.